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Karl Stern, Die Flucht vor der Frau - Eine Pathologie des Zeitgeistes, Teil 2

Der Psychoanalytiker Karl Stern begann seine Studie "The Flight from Woman" mit Beobachtungen an Patienten, die an einem ungelösten Mutter-Konflikt litten. Er kommt dann zu der Schlußfolgerung, daß die Ablehnung des Weiblichen, die "Flucht vor der Frau" ein Kennzeichen unserer modernen Zeit ist. Der Autor versucht, die geistigen Strömungen herauszufiltern, die diese "Flucht vor der Frau" repräsentieren.

Die Metapher der Frau steht für Stern immer auch für eine Nähe zum Leiblichen. Ohne Geborgenheit im Leiblichen bleibt dem Menschen nur ein kalter Rationalismus oder ein Ausgeliefertsein an das "Chtonische". Beides fürht in die Katastrophe.

Exemplarisch zeigt Stern dies in seiner Auseinandersetzung mit Schopenhauer und Tolstoj. Es geht dem Autor dabei nicht um eine umfassende Analyse der bedeutenden Werke dieser Denker, sondern um ein Beleuchten ihrer Schriften aus dem Blickwinkel seiner Fragestellung, der nach der "Flucht vor der Frau".

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