Transsexualität und die Gender-Bewegung - Über die Instrumentalisierung eines LeidensChristl Ruth Vonholdt
Eine der zentralen Thesen der Gendertheorien ist die Annahme, dass es kein natürliches Geschlecht gibt, Geschlecht und soziale Geschlechtsrolle (Gender) seien vielmehr rein gesellschaftlich „konstruiert“. Thorsten Voß, Dozent an einem der 29 Institute für Gender-Studies an deutschen Universitäten, drückt es so aus: „Gender-Studies haben nachgewiesen, dass es kein vorgefertigtes Geschlecht gibt – es ist ein Konstrukt, abhängig von historischen und kulturellen Kontexten.“1
Im Jahr 2000 hat sich die Bundesregierung in ihrer Geschäftsordnung darauf festgelegt, die Gendertheorien im sogenannten Gender Mainstreaming politisch umzusetzen. Eines der Instrumente für die Umsetzung ist das vom Bundesfamilienministerium finanzierte GenderKompetenzZentrum (GKZ) der Humboldt Universität, Berlin. Auf der Webseite des GKZ ist zu lesen, dass Geschlecht eine „sozial konstruierte Kategorie“ sei. Dort heißt es auch: „Geschlecht ist keine ’natürliche’ Gegebenheit. Die Tatsache, dass es Frauen und Männer gibt und diese als zwei unterschiedliche Gruppen von Menschen wahrgenommen werden, ist vorrangig das Ergebnis einer Reihe von gesellschaftlichen Zuschreibungen und Erwartungen, die durch Erziehung, Medien, Rollenvorstellungen und Normen vermittelt werden.“2 Stimmt das?
Text als PDF-Datei.
|