3-jährige Kinder wegen Transsexualität in englischer Klinik behandelt

By AIB London, CC BY 2.0

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In England wurden im Jahr 2015 drei 3-jährige Kinder wegen angeblicher Transsexualität klinisch behandelt, berichtete die BBC-Moderatorin Victoria Derbyshire am 3. Mai 2016 in ihrer gleichnamigen Fernsehsendung.
2015 seien insgesamt 167 Kinder unter 10 Jahren im Rahmen des Gender Identity Development Service im Tavistock and Portman NHS Foundation Trust behandelt worden – doppelt so viele wie im Jahr davor.

Nach Aussage von Simon Calvert, dem stellvertretenden Direktor des Christian Institute, zeige die Tatsache, dass man bereits Dreijährigen erzähle, sie könnten ihr Geschlecht „wechseln“, dass es hier um politische Ambitionen geht und nicht um das Kindeswohl. „Kein 3-jähriges Kind ist in der Lage, eine solche lebensverändernde Entscheidung zu treffen,“ so Calvert. „Wir werden in den nächsten Jahren junge Erwachsene erleben, deren Leben ruiniert ist, weil ihre Eltern und Ärzte – die es hätten besser wissen müssen – ihren gesagt haben, sie benötigten eine Geschlechtsumwandlung, während sie nur eine vorübergehende Kindheitsphase durchmachten.“

Nach Angaben des Christian Institute habe sich die Zahl der unter 18-Jährigen, die mit der Diagnose Transsexualität an den Tavistock and Portman NHS Foundation Trust überwiesen wurden, im Vergleich zum Vorjahr auf 1.398 verdoppelt.

In einem Gespräch mit der BBC erklärte ein Arzt dieser Klinik, es sei nicht Aufgabe von Medizinern, die Entscheidung von Menschen, ihren Körper zu verändern, zu akzeptieren oder abzulehnen. Nach Ansicht der beratenden Psychologin Dr. Bernadette Wren sollten Ärzte die „soziale Revolution“ der Transsexualität unterstützen und dann abwarten, was dabei herauskommt.

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