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Barbara Schneider et al., Auf die Familie kommt es an

Frau Professor Dr. Schneider, University Chicago, und Mitarbeiterinnen geben einen umfassenden Überblick über die neuere empirische Familienforschung in den USA. Sie konzentrieren sich dabei vor allem auf den Zusammenhang von Familienstruktur und schulischem Verhalten des Kindes - sowohl, was sein soziales als auch sein Leistungsverhalten in Schule und College und damit seinen erreichten Bildungstand angeht.

Kinder, die mit beiden biologischen Eltern aufwachsen, haben dabei die besten Chancen. Auffallend ist, dass in einigen Bereichen Kinder alleinerziehender Mütter besser dastehen als Kinder aus Haushalten mit nicht-ehelichen Partnerschaften oder aus Stieffamilien. Möglicherweise sind brüchige, neue oder gar wechselnde Beziehungen (wenn die Mutter neue Partner in die Familie bringt) für Kinder und Adoleszente konfliktreicher und belastender, als wenn sie nur mit einer alleinerziehenden, dafür aber beständigen Bezugsperson auskommen müssen.

Text als PDF-Datei.




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