Gender-Ideologie - Texte und Studien

Fließende Identität. Ein Blick auf Gender

Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz

Seit 20 Jahren wird eine neue postfeministische Theorie postuliert: Es gebe gar kein biologisches Geschlecht, nur noch ein sozial und kulturell zugeschriebenes Geschlecht. Diese Theorie ist radikal „dekonstruktivistisch“ und stellt tatsächlich die letzte Konsequenz der Descart’schen Trennung von Leib und Seele dar. Es erweist sich jedoch, dass die Gender-Theorie im Grunde auch selbstzerstörerisch ist. In ihrem Aufsatz entwickelt Gerl-Falkovitz aus philosophischer und christlicher Sicht eine intrinsische Kritik.

Fließende Identität. Ein Blick auf Gender »

Gender-Theorien am Bundesverfassungsgericht

Christl R. Vonholdt

Am 1. Februar 2011 trat Susanne Baer ihr neues Amt als Richterin am Bundesverfassungsgericht an. Die 46jährige bekennend lesbisch lebende Rechtswissenschaftlerin ist Vertreterin der radikalen Gender-Theorien. Wofür stehen diese Theorien?

Gender-Theorien am Bundesverfassungsgericht »

Gender Mainstreaming: Ein Programm zur Gestaltung von Zukunftslosigkeit?

Interview mit Christl R. Vonholdt über Begriff und Definition von Gender Mainstreaming

Was versteht man unter Gender Mainstreaming? Worum geht es bei diesem Konzept? Dr. Christl R. Vonholdt gibt Auskunft über Gender Mainstreaming und die Gender Theorien, die hinter dem Programm stehen. Sie geht dabei auf den Ursprung des Begriffs ein und zeigt auf, wieso Gender Mainstreaming nicht gleich Geschlechtergerechtigkeit ist.

Gender Mainstreaming: Ein Programm zur Gestaltung von Zukunftslosigkeit? »

Gender und Gesellschaft

Melford E. Spiro

Der Anthropologe und Psychoanalytiker Melford E. Spiro führte die Langzeitstudie Gender and Culture über Entwicklungen in der israelischen Kibbuzbewegung durch. Zu Anfang seiner Studie, so Spiro, sei er selbst von einigen Thesen der Gender-­Theorien ausgegangen, doch seine langjährigen Beobachtungen hätten eine „kopernikanische Wende“ in seinem Denken bewirkt. Spiro beschreibt die feministische Ideologie der Kibbuzgründer, ihr absolutes Gleichheitsideal von Frau und Mann und warum die nächste Generation, die im Kibbuz geborenen Sabra­-Frauen, dieses Gleichheitsideal ablehnten. Die Kibbuzgründer bestanden auf Quotengleichheit, doch die nächste Generation kehrte zu einer auf Geschlecht basierenden „ungleichen“ Arbeitsteilung zurück. Spiro geht der Frage nach, warum für viele Sabra-­Frauen Mutterschaft so sinnstiftend war.

Gender und Gesellschaft »

Die radikale Reformbewegung der Kibbuzfrauen

Christl R. Vonholdt

Eine Zusammenfassung der anthropologischen Studie Gender and Culture von Melford E. Spiro. Spiros Beobachtungen und Ergebnisse sind von hoher Bedeutung für unsere heutigen Gesellschaftskonzepte von Ehe und Familie sowie für die Frage, ob eine Gesellschaft für Geschlechtsrollenunterschiede Raum lassen soll oder nicht. Seine Studie kann nicht alle Fragen beantworten, aber sie fordert heraus.

Die Radikale Reformbewegung der Kibbuzfrauen »

Jungen sind anders - Mädchen auch

Konstantin Mascher

Der Artikel beleuchtet die Auswirkungen von genderorientierter Pädagogik auf Kinder und Jugendliche. Er zeigt, wie die Gender-­Theoretiker eine „Vielgeschlechtlichkeit“ des Menschen im Bewusst­sein von Jugendlichen verankern möchten und warum dies die Identitätsentwicklung empfindlich stören kann.

Jungen sind anders - Mädchen auch »

Editorial über Geschlechterdifferenz und Gerechtigkeit

Kritische Fragen zur Gender-Debatte »

Wer oder was ist gerecht?

„Geschlechtergerechtigkeit” im Gender-Mainstreaming-Konzept
Rainer Mayer

1. Gerechtigkeit – ein weites Feld

Gerechtigkeit ist ein Schlüsselthema für nahezu alle zentralen Lebensbereiche. In Jurisprudenz, Theologie, Philosophie, Sozialpolitik, Wirtschaftsethik, kurz, überall, wo das Humanum mit betroffen ist, spielt die Frage nach Gerechtigkeit eine entscheidende Rolle. Die Kehrseite dieser Tatsache ist, dass der Begriff zur reinen Wortfassade verkommen kann. Der Sozialphilosoph Ernst Topitsch stellte fest, dass sprachliche Zentralbegriffe, die über Jahrhunderte als fundamentale Prinzipien und Werte ganz selbstverständlich anerkannt und hoch geschätzt wurden, gerade deshalb keinen, oder keinen näher angebbaren Sach- und Normengehalt mehr besitzen.

Wer oder was ist gerecht? »

Der kleine Unterschied

Volker Zastrow

Im dritten Beitrag zeigt der Geschichtswissenschaftler und Frankfurter F.A.Z.-Redakteur Volker Zastrow auf, warum in dem menschenverachtenden medizinischen Experiment des Sexualwissenschaftlers John Money eine historische Wurzel des heutigen Gender-Mainstreaming-Konzepts liegt. Money hatte die Gender-Perspektive, die besagt, dass Jungesein und Mädchensein nur sozial erlernte Rollen seien, konsequent angewandt – mit fatalen Folgen.

Der kleine Unterschied »

Die stille Revolution

Marguerite Peeters

Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 hat sich eine weltumspannende Kulturrevolution ereignet: Ein neuer Sprachgebrauch, neue Paradigmen, Normen, Lebensstile, Erziehungsmethoden und Regierungsstile setzen sich seither überall in der Welt mit bemerkenswerter Schnelligkeit durch. Sie beziehen sich alle auf eine neue Ethik, die sich postmodern und in ihren radikalen Ausprägungen post-jüdisch-christlich versteht. Die neue Ethik beansprucht für sich, weltweit Norm gebend zu sein.

Die stille Revolution »

Die Gender Agenda I

Dale O'Leary

In ihrem Buch „The Gender Agenda” schildert die amerikanische Journalistin und damalige Augenzeugin, Dale O'Leary, was im Hintergrund geschah und wie den UN-Vertretern der ärmeren Länder das Gender-Mainstreaming Konzept aufgezwungen wurde. Das wichtigste davon wurde in diesem ersten Teil von Christl R. Vonholdt zusammengefasst.

Die Gender Agenda I »

Die Gender Agenda II

Dale O'Leary

Was bedeutet der neue Gender-Begriff wie er in der „Pekinger Aktionsplattform“ und damit im Gender Mainstreaming vorkommt? Teil II gibt einen Einblick in die Entwicklung der Theorien der Gender-Perspektive und zeigt außerdem auf, welche Konsequenzen die Gender-Perspektive für die politische Agenda der weltweit operierenden Vereinten Nationen und der westlichen Staaten hat. Zusammenfassung von Christl R. Vonholdt.

Die Gender Agenda II »

Die Auflösung von Geschlecht und die Dekonstruktion von Frausein und Mannsein

David Lee Mundy

In jüngster Zeit wird heiß diskutiert, was lange selbstverständlich war: Die Definition von Geschlecht. Die Verfechter einer neuen Definition von Geschlecht standen jahrzehntelang allein da. Ungeduldig über die langwierigen Verfahren der Gesetzgebung brachten sie deshalb ihre Forderungen vor die Gerichte - und stießen dort auf offene Ohren. Jetzt ist die Diskussion darüber wie eine Dampfwalze angelaufen, und es gibt schon widersprüchliche Gerichtsentscheidungen in Bezug auf das juristische Geschlecht operierter Transsexueller.

David Lee Mundy, Die Auflösung von Geschlecht und die Dekonstruktion von Frausein und Mannsein »

Gender Mainstreaming und die Gender Ideologie

Christl R. Vonholdt

Immer häufiger begegnet uns der neue Begriff „Gender Mainstreaming“. Wer ihn einmal entdeckt hat, findet ihn überall: Auf Webseiten und Buchtiteln, auf Einladungen zu Schulungen und Veranstaltungen (auch kirchlichen), überall wird für Gender Mainstreaming geworben. Doch was bedeutet der Begriff eigentlich und worum geht es?

Gender Mainstreaming und die Gender Ideologie »

Identität und Gender-Ideologie. Interview mit Christl R. Vonholdt

Die deutschsprachige Fassung eines Interview mit Dr. Christl R. Vonholdt, das demnächst in einer Zeitschrift in Ungarn erscheinen wird.

Im Interview geht Vonholdt auf die Kernthemen des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft ein und erläutert wie das DIJG zur Thematik Homosexualität kam und erklärt, warum den Themen Homosexualität und Gender-Ideologie eine so große Bedeutung beigemessen wird.

Identität und Gender-Ideologe. Interview mit Christl R. Vonholdt »

Kostenfreies Abonnement

Die Texte dieser Website sind fast alle in unserer Zeitschrift: „Bulletin. Nachrichten aus dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft“ erschienen. Das Magazin schicken wir Ihnen gerne im kostenfreien Abonnement zu. Das Bulletin erscheint in der Regel ein- bis zweimal im Jahr.

Hier können Sie das Bulletin abonnieren »

Spenden

Unsere Dienste finanzieren sich fast ausschließlich durch Spenden. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie uns, unseren Auftrag in Kirche und Gesellschaft auch weiterhin wahrzunehmen. Herzlichen Dank, dass Sie mit uns teilen!

Mit PayPal spenden »
Zur Bankverbindung »