Gender Mainstreaming: Ein Programm zur Gestaltung von Zukunftslosigkeit?

Interview mit Christl R. Vonholdt über Definition und Begriff von Gender Mainstreaming

Was versteht man unter „Gender Mainstreaming“?

Gender Mainstreaming (GM) ist ein facettenreicher Begriff. Manche verstehen darunter einfach die rechtliche Gleichstellung der Geschlechter. Sie meinen, im GM ginge es vor allem darum, bestehende Ungerechtigkeiten und Benachteiligungen von Frauen oder Männern zu beseitigen. Wenn das so wäre, wäre GM zu begrüßen. GM meint aber im Kern etwas anderes und wenn man dieses andere nicht will, sollte man auf den Begriff GM verzichten.

Worum geht es denn dann bei Gender Mainstreaming?

Der Begriff Gender Mainstreaming hat seinen Ursprung in der Weltfrauenkonferenz in Peking 1995. Er bedeutet, die Gender-Theorien (GT) in den Mainstream, also in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Die GT aber sind eine ganz bestimmte, sehr radikale Theorie über Geschlecht, über Mann- und Frausein.

In einem ersten Schritt behaupten die GT, dass es keinerlei wesenhafte Unterschiede zwischen Mann und Frau gibt. Es dürfe deshalb auch keinerlei Geschlechtsrollenunterschiede geben, weder in der Erwerbsarbeit noch in der Verteilung der Familienarbeit. In einem zweiten Schritt gehen die GT noch weiter: Sie stellen die Kategorien „Mann“ und „Frau“ grundsätzlich in Frage und fordern, der Mensch müsse von der „Zwangskategorie“ Geschlecht befreit werden. Die äußeren Geschlechtsmerkmale des Menschen seien zufällig, und der Mensch könne nur frei sein, wenn er sein Geschlecht selbst wählen kann oder, besser noch, auf die Kategorie „Geschlecht“ ganz verzichtet.

In der Bundesrepublik Deutschland hatte die Partei „PDS“ schon im Jahr 2001 einen Gesetzentwurf eingebracht, wonach die Kategorien „Mann“ und „Frau“ aus dem Personalausweis und allen amtlichen Dokumenten zu streichen seien, weil das den Menschen in seiner freien Entfaltung einengen würde.

Welche Vorstellungen oder wissenschaftliche Annahmen liegen den Gender Theorien zugrunde?

Die Vertreter der Gender-Theorien behaupten, sämtliche psychischen und Verhaltens-Unterschiede zwischen Mann und Frau und damit auch alle Geschlechtsrollenunterschiede seien nur soziale und kulturelle Konstruktionen. Sie seien von einer ungerechten Gesellschaft, insbesondere von Männern, erfunden worden, um die Frau an Familie und Kinder zu binden und sie so von einflussreichen politischen oder wirtschaftlichen Ämtern fernzuhalten. Die Bindung der Frau an Familie und Kinder, so die Vertreter der GT, bedeute in Wirklichkeit Unterdrückung der Frau. In den GT sind dies Grundannahmen, die nicht hinterfragt werden. Empirisch wurden sie nie geprüft.

Gibt es Studien, die zu gegenteiligen Ergebnissen kommen?

Unabhängige empirische Langzeitstudien, die die Kibbuzim-Entwicklung in Israel untersuchten, haben geprüft, ob diese Theorien der Wirklichkeit standhalten und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie es nicht tun.

In der Kibbuzbewegung war man anfangs davon ausgegangen, dass es Gerechtigkeit in einer Gesellschaft nur geben kann, wenn alle Geschlechtsrollenunterschiede abgeschafft sind. Deswegen wurden in den Kibbuzim die Kinder von Geburt an im Kinderhaus von ausgebildeten Erziehern und Erzieherinnen versorgt. Männer und Frauen teilten sich die Erwerbstätigkeit so auf, dass es in jedem Beruf einen Frauen- und Männeranteil von 50 Prozent gab. Jede Ungleichheit sollte vermieden werden. Die Frauen machten das zunächst mit, doch irgendwann rebellierten sie. Letztlich setzten sie es durch, dass die Kinder wieder zuhause lebten, die Mütter weniger Stunden am Tag arbeiteten als die Männer, um mehr Zeit für Familie und Kinder zu haben, und die Mütter zudem auf Fortbildungen am Abend und damit auf Beförderungen verzichten durften, weil sie bei den Kindern sein wollten. Die Frauen mussten dabei viele Hindernisse überwinden, denn diese Neuerungen kosteten Geld. Aber erstaunlicherweise setzten die Frauen es in der gesamten Kibbuzbewegung durch.

Die Studien kommen zu dem Schluss: Es gibt Geschlechtsrollenunterschiede zwischen Mann und Frau, die nicht gesellschaftlich konstruiert sind, sondern die dem unterschiedlichen Wesen von Mann und Frau entsprechen.

Darf man so eine Erkenntnis eins zu eins in die Arbeitspolitik übertragen? Damit kann man doch die Benachteiligung von Frauen legitimieren und Frauen im öffentlichen Leben marginalisieren.

Das wäre sicher nicht die richtige Schlussfolgerung. Es geht nicht darum, dass man es einer Frau erschweren sollte, ein hohes öffentliches Amt anzustreben oder dass eine Frau dafür nicht geeignet wäre. Man sollte einer Frau auch keine Hindernisse für bestimmte Berufe in den Weg legen, nur weil sie eine Frau ist.
Aber in Ländern, in denen Freiheit herrscht und Frauen und Familien nicht unter finanziellem Druck stehen, möchten viele Frauen in ihrem Leben andere Prioritäten setzen als Männer. Eine amerikanische Studie zeigt: Wenn Frauen eingeredet wird, sie seien nur gleichberechtigt, wenn sie das Gleiche tun wie Männer – und die Frauen sich dann darauf einlassen, obwohl sie andere Wünsche in sich spüren, kann das zu schweren Depressionen führen.

Es geht also darum, Freiheit zuzulassen und gleichzeitig zu berücksichtigen, dass in vielen Fällen Frauen etwas anderes möchten als Männer. Wenn es finanziell möglich ist, möchten viele Frauen, solange die Kinder noch kleiner sind, nur teilzeit erwerbstätig sein, oder verzichten freiwillig auf Karriere, weil ihnen soziale Beziehungen und die Bindung an Familie und Kinder wichtiger sind. Was wir heute brauchen, sind bessere berufliche Wiedereinstiegschancen für Frauen, die nach einer längeren teilzeit oder vollzeit Kinderpause wieder mehr erwerbstätig sein möchten.

Die Studien der Kibbuzim zeigen: Eine echte Gleichberechtigung und Gleichstellung von Frau und Mann kann gerade dort gelingen, wo eine Gesellschaft Geschlechtsrollenunterschiede berücksichtigt und Raum dafür lässt.

Was genau soll bei der Verwendung des Begriffes „gender“ betont werden? Reicht es nicht, von Geschlecht, also von „sex“ zu reden?

Im Englischen gibt es zwei Begriffe für „Geschlecht“: „sex“ und „gender“.

Der Begriff sex betont das Biologische am Geschlecht. Außerdem gibt es den Begriff gender, dieser betont das soziale Geschlecht, wie sich Mannsein und Frausein im Alltag zeigen, also auch die männliche und weibliche Geschlechtsrolle. Da der Mensch ein ganzheitliches Wesen ist und Leib und Seele zusammengehören, wurden im Alltagsenglisch sex und gender synonym gebraucht.

In den 1970er Jahren entstanden die Gender-Theorien, die ihren politischen Weg dann über die Weltfrauenkonferenz 1995 im Gender Mainstreaming fortsetzten. Die Vertreter der GT trennten sex und gender und entwickelten die Auffassung, dass die biologischen Gegebenheiten (sex) nur zufällige körperliche Anhängsel ohne Bedeutung seien und dass die soziale Gestalt von Frausein beispielsweise nichts mit der Biologie zu tun habe. Sie taten das, um den Menschen von jeder Geschlechtsrolle und von der Kategorie Geschlecht überhaupt zu „befreien“. Das ist aber nicht möglich. Es ist, als wolle man einem Fisch sagen, er sei frei, sich im Wasser oder auf der Erde oder in der Luft zu entfalten. Diese Freiheit hat der Mensch nicht. Er kann sich nicht selbst nach Belieben neu erfinden. Er kann sein Potential nur entfalten, wenn er das ihm Gegebene, seine Verwurzelung in seiner Leiblichkeit, annimmt.

Was macht die Gender Theorien und Gender Mainstreaming so attraktiv?

Diejenigen, die Gender Mainstreaming auf der Weltfrauenkonferenz durchgesetzt haben, taten es mit dem Ziel, eine politische Strategie zur Durchsetzung der  Gender-Theorien zu haben. Da die GT aber so radikal sind, wird versucht, sie politisch nur in kleinen Schritten durchzusetzen. Deshalb meinen einige, bei GM ginge es nur um mehr finanzielle und politische Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen Mann und Frau. Hier liegt die Attraktivität von GM. Auch in unseren westlichen Gesellschaften gibt es Benachteiligungen und zahlreiche Ungerechtigkeiten, sei es, weil jemand eine Frau oder jemand ein Mann ist, in vielen Fällen aber aus ganz anderen Gründen. Diese Ungerechtigkeiten sind wie Wunden, an denen die Menschen leiden. Ihre Sehnsucht nach Gerechtigkeit wird in den GT ausgebeutet, denn sie bieten keine heilende Medizin an, sondern Gift. Denken wir nur an den Studienhinweis mit den Depressionen der Frauen. Auch die Vorstellung, der Mensch müsse sich von seinem Geschlecht befreien, ist Gift, besonders wenn dies Kindern und Jugendlichen vermittelt wird. Sie ist eine Illusion, sie entfremdet den Menschen von sich selbst und verhindert so, dass er sich ganzheitlich mit Leib, Seele und Geist entfalten kann.

Ich werde immer wieder gefragt: Gibt es nicht einen guten Teil von GM, eben die Geschlechtergerechtigkeit, und einen schlechten Teil, die GT. Meine Antwort ist: Wer Geschlechtergerechtigkeit meint, soll auch diesen Begriff verwenden. Der Begriff GM ist durch die Weltfrauenkonferenz und die weitere politische Entwicklung so geprägt, dass er von den GT nicht zu lösen ist.

Was ist denn Geschlecht? Gibt es überhaupt Kriterien für männlich und weiblich?

Die GT und GM behaupten, Geschlecht sei etwas Gemachtes, Konstruiertes. Deshalb könne es willkürlich verändert werden. In Wirklichkeit ist Geschlecht aber etwas Gegebenes, das wir nur annehmen oder uns dagegen auflehnen können. Es steht nicht zu unserer Disposition.

Zu Frau und Mann gehört ihre unterschiedliche Leiblichkeit. Die Geschlechtsmerkmale sind nicht nur bedeutungslose Anhängsel, wie die GT behaupten, sondern haben etwas mit dem Wesen von Frau und Mann zu tun. Das kann hier nur sehr verkürzt dargestellt werden. So steht das männliche Prinzip, denken wir etwa an die männliche Samenzelle, für Bewegung, auf-etwas-gerichtet-sein, für Autonomie und den Willen, sein Leben für ein Ziel hinzugeben. Entsprechend steht das weibliche Prinzip, denken wir etwa an die weibliche Eizelle, für Ruhen, Verbundenheit, Kommunikation und für die Fähigkeit, anderen Raum und seelische Nahrung zum Leben und Wachsen zu geben. Dabei ist allerdings wichtig: Männliches und Weibliches gibt es in jedem Menschen! Männliches und Weibliches sind beim Erwachsenen kein „entweder – oder“, sondern ein „etwas mehr und etwas weniger“. Die Schwerpunkte liegen beim Mann anders als bei der Frau. Jeder Mann muss aber auch seine weiblichen Anteile integrieren und jede Frau ihre männlichen.

Man hört und liest immer wieder von Fällen, in denen eine Person nicht eindeutig Mann oder Frau ist, früher sprach man von Hermaphroditismus, heute von Intersexualität. Die Gender-Theorien gehen deshalb davon aus, dass es mehr als nur zwei Geschlechter gibt.

Es gibt nur zwei Geschlechter, die aufeinander angewiesen und verwiesen sind und sich gegenseitig ergänzen. Das ist die Norm. Den verschiedenen Formen von Hermaphroditismus bzw. Intersexualität liegen Krankheiten zugrunde, die in den meisten Fällen die betroffenen Menschen fortpflanzungsunfähig machen. Deshalb ist es eine Krankheit, nicht eine neue Norm, wie die GT meinen, wenn sie vom „dritten oder vierten Geschlecht“ reden. Wenn wir Krankheiten mit Gesundheit verwechseln, verlieren wir jede Orientierung in unserer Gesellschaft.

Sind Homosexualität und Pädophilie angeboren? Wie ist das mit Heterosexualität?

Das ist eine komplexe Frage. Wir wissen: Kinder, die in ihrer psychosexuellen Entwicklung nicht verletzt wurden, werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit heterosexuell entwickeln. Kinder, die in bestimmter Weise in ihrer psychosexuellen Entwicklung verletzt wurden, haben eine deutlich höhere Wahrscheinlichkeit, später homosexuell zu empfinden. Weder homosexuelles noch pädophiles Empfinden sind angeboren, beide sind erlernt.
Heterosexualität stimmt außerdem mit dem Design unseres Körpers überein, Homosexualität nicht. Heterosexualität entspricht auch der Sehnsucht des Menschen nach Fruchtbarkeit, nach über-sich-selbst-hinausweisen.

Können denn die Unterschiede zwischen Mann und Frau ausgelöscht werden? Wenn nicht, greift doch Gender Mainstreaming ohnehin ins Leere. Warum dann noch protestieren?

Wir dürfen nicht vergessen: Der Fokus von Gender Mainstreaming ist die Umerziehung der Kinder und Jugendlichen. Die Wesensunterschiede zwischen Jungen und Mädchen können zwar nicht ausgelöscht, aber schwer beschädigt werden. Die GT brandmarken wesensmäßige Unterschiede zwischen Jungen und Mädchen als „Stereotype“ und wollen sie mit Nachdruck abschaffen. Kinder und Jugendliche können dadurch in ihrer geschlechtlichen Identitätsentwicklung erheblich verunsichert werden und das kann ihre Beziehungsfähigkeit lebenslang beeinträchtigen.

In vielen Gesellschaften kann der Mensch heute schon seine Identität im Bereich von Sexualität und Geschlecht wählen. Welche Folgen hat das?

Ja, in vielen westlichen Gesellschaften kann der Mensch seine sexuelle und geschlechtliche Identität (sexuelle Identität: homosexuell, bisexuell; geschlechtliche Identität: transgender, transsexuell) selbst bestimmen. Doch hat das Auswirkungen auf die nächste Generation, insbesondere dann, wenn diese neuen Identitäten der Ehe gleichgestellt und Kindern und Jugendlichen als Vorbild vor Augen gestellt werden.
Was bedeutet es für Kinder, wenn nach den Ferien ihre Lehrerin plötzlich als „Lehrer“ und mit einem männlichen Namen auftaucht? Was bedeutet es, wenn – wie in den USA geschehen – alle Kindergartenkinder an der „Ehe“-Zeremonie eines lesbischen Paares teilnehmen sollen? Keine dieser Lebensformen ist ja angeboren! Angeboren sind nur unsere Geschlechtsmerkmale!

Da die Gender-Theorien Geschlecht als bedeutungslose Kategorie ablehnen, lehnen sie auch die Ehe zwischen Mann und Frau als Norm ab. Die Ehe beruht ja gerade auf dem geschlechtlichen Unterschied zwischen Mann und Frau. Die GT lehnen deshalb auch Heterosexualität als Norm ab, ihre Vertreter wollen gleiche Rechte für homosexuelle, bisexuelle, transsexuelle und transgender Lebensformen durchsetzen.

Wenn in den Kindergärten und Schulen aber vermittelt wird, Geschlecht sei bedeutungslos, die Ehe sei nicht mehr als jede andere sexuelle Lebensform und jeder könne seine geschlechtliche Identität jederzeit wechseln, hat das unübersehbare, zerstörerische Folgen. Jugendliche lernen nicht mehr, ihre Geschlechtsmerkmale, die ja auf die Ergänzung von Mann und Frau verweisen, positiv in ihr Leben zu integrieren. Sie werden daran gehindert, sich als Frau oder Mann anzunehmen. Sie lernen nicht mehr, dass Ehe eine kulturelle Leistung ist, die erst entwickelt werden muss und dass es sich lohnt, sich dafür anzustrengen. Sie werden daran gehindert, all die schmerzlichen, aber notwendigen Lektionen zu lernen, die es ihnen ermöglichen, eine Ehe einzugehen und so an der Zukunft ihrer Gesellschaft mitzubauen. Erwachsene Männer und Frauen, die sich für die ihnen entsprechenden Geschlechterrollen nicht mehr verantwortlich fühlen, bringen Verwirrung für viele kommende Generationen. Heterosexualität und Ehebindung sind die wichtigsten Voraussetzungen für die Zukunftsfähigkeit jeder Gesellschaft – gerade das blenden die GT aus.

Das von Ihnen geleitete Institut exponiert sich immer wieder mit Publikationen zu Fragen der Sexualethik und stößt auf harsche Kritik bis hin zu Anfeindung und Verleumdung. Lohnt es überhaupt, diese Debatten zu führen?

Ich setze mich insbesondere für die Rechte und Bedürfnisse der Kinder ein. Die Gender-Theorien und Gender Mainstreaming wollen eine Gleichstellung aller sexuellen Lebensformen und eine freie Wahl des Geschlechts für jeden. Das wirkt sich zerstörerisch auf die Lebensgrundlagen der nächsten Generation aus. Kinder brauchen nicht einfach „zwei Erwachsene”. Sie brauchen Vater und Mutter, die beide die Gaben und Grenzen ihrer männlichen und weiblichen Identität aus einer inneren Sicherheit heraus leben können und den Kindern so auch die notwendige Sicherheit geben können. Erwachsene, die davon ausgehen, dass sie ihre Geschlechtsidentität oder sogar ihr Geschlecht jederzeit ändern können, können diese Sicherheit nicht geben. In Deutschland gibt es schon traurige Beispiele dafür, dass Kinder miterleben mussten, wie aus ihrem Vater auf einmal eine „Frau” wird. Die Umsetzung der Gender-Theorien im Gender Mainstreming ist zukunftszerstörend.

Männer und Frauen ergänzen und befruchten einander nicht nur leiblich, sondern auch seelisch und geistig in einer tiefen Weise, wie es Männer unter sich oder Frauen unter sich nicht können. Wir müssen in unserer Kultur wieder neu lernen, echte Männlichkeit und echte Weiblichkeit als Stärken zu entwickeln, zu achten und gegenseitig zu schätzen. Nur so haben wir Zukunft.

Copyright: Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft, Juli 2010

Von

  • Christl Ruth Vonholdt

    Dr. med., Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, Leiterin des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft. Arbeitsschwerpunkte: Identität, Identitätsentwicklung, Bindungstheorien, Sexualität, Auseinandersetzung mit den Gender-Theorien und christliche Anthropologie.

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