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Geschlechtsidentitätsstörungen bei Kindern

Richard P. Fitzgibbons

In den derzeit gültigen internationalen Klassifikationslisten psychischer Erkrankungen (DSM-IV-TR und ICD-10) ist „Transsexualität“ in den Oberbegriff „Störungen der Geschlechtsidentität“ eingebunden. Neben Transsexualität ist dort eigens die „Geschlechtsidentitätsstörung des Kindesalters“ erwähnt. Prospektive Studien zeigen, dass Kinder mit diagnostizierter Geschlechtsidentitätsstörung (GIS) sich im Erwachsenenalter zu 60-80 Prozent homosexuell oder bisexuell, zu 20-30 Prozent heterosexuell orientieren werden; zu 6-8 Prozent werden sie sich als transsexuell empfinden.
Immer wieder gab es in der Vergangenheit Anläufe, die GIS bei Kindern aus den Diagnosekatalogen zu streichen. Der folgende Beitrag zeigt, warum es angemessen ist, GIS als offizielle Diagnose zu belassen.

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