Kanadische Lehrpläne zum Thema Homosexualität
Eine kritische Auseinandersetzung mit neuen Unterrichtsinhalten
Chris Kempling M.Ed., M.A, R.C.C.
Der Autor des folgenden Beitrags ist der Frage nachgegangen, was Homosexualität eigentlich ist und was wir unseren Kindern antun, wenn wir homosexuelles Verhalten „gut“ nennen.
In seiner Verantwortung als Pädagoge und Schulpsychologe in Quesnel, British Columbia in Kanada war Chris Kempling 1986 mit neuen Unterrichtsinhalten und Unterrichtsmaterialien über Homosexualität und Bisexualität konfrontiert, die homosexuelles und bisexuelles Verhalten einseitig „gut“ nennen. Zu den Unterrichtsinhalten gehörten auch „Programme zur Bekämpfung von Homophobie1 und Heterosexismus“2. Homosexuelle Lebensweisen wurden darin als gleichberechtigt mit der heterosexuellen Ehe und als gleich erstrebenswert wie sie dargestellt. Für Kempling war das ein Anlaß, sich intensiver mit Fragen rund um Homosexualität zu beschäftigen. Seine gründlich recherchierten Fakten hat er in dem hier folgenden Text zusammengestellt.
Vergeblich hatte er dann versucht, in British Columbia mit seiner Schulbehörde in einen konstruktiv-kritischen Dialog über die neuen Unterrichtsinhalte und seine Bedenken dazu zu kommen. Da die Schulbehörde und die Lehrergewerkschaft, die maßgeblich an der Erstellung der Unterrichtsmaterialien beteiligt war, Kemplings Anliegen ignorierten, entschloß sich Chris Kempling zuletzt, die Eltern direkt zu informieren. Der Herausgeber der Lokalzeitung in Quesnel erlaubte ihm, eine Zeitungskolumne zu schreiben. Das aber hatte ungeahnte Folgen. Mehr über die Folgen erfahren Sie in Kemplings zweitem Beitrag „Zivilcourage - und ihre Folgen“ im Bulletin 6 ab Seite 28.
Zusammenfassung
Wenn die „Programme zur Bekämpfung des „Heterosexismus“ in den Schulen in British Columbia durchgeführt werden sollen, müssen Lehrer und Erzieher ihren Kindern beibringen, dass Homosexualität und Bisexualität normale, risikolose und gutzuheißende Ausdrucksformen der menschlichen Sexualität sind. Sie müssen ihnen beibringen, dass diese Formen der Sexualität der Heterosexualität gegenüber gleichwertig sind. Die vorliegende Arbeit zeigt aber: Die Daten, die darlegen, daß Homosexualität angeboren ist, sind nicht überzeugend; und es liegen Daten vor, die belegen, daß Homosexualität das Ergebnis einer abnormal verlaufenden psychosozialen Entwicklung ist. Menschen, die ihre homosexuelle Orientierung verändern wollen, haben gute Aussichten, dieses Ziel zu erreichen. Dazu stehen ihnen verschiedene therapeutische Techniken und Hilfen zur Verfügung.
Einführung
Am 16. März 1998 bestätigten die Delegierten der Lehrergewerkschaft „British Columbia Teachers‘ Federation“ auf ihrer Jahrestagung eine Liste umfangreicher Leitlinien, mit deren Hilfe Programme zur Bekämpfung von „Homophobie“ und „Heterosexismus“ durchgeführt werden sollten. Im Grundsatz war dies schon auf der Jahrestagung im März 1997 gebilligt worden, nachdem „GALE BC“ (die Vereinigung schwuler und lesbischer Lehrer und Erzieher in British Columbia) durch Lobbyarbeit darauf gedrängt hatte. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehören folgende: Lehrer und Schüler sollen durch schwul und lesbisch lebende Männer und Frauen über Homosexualität unterrichtet werden; Universitäten und das Lehrerausbildungs-College von British Columbia werden aufgefordert, „Anti-Homophobie- und Anti-Heterosexismus-Unterricht“ als obligatorisch in alle Programme der Lehrerausbildung aufzunehmen; die Regierung soll zu neuen Gesetzen veranlaßt werden, wonach die Schulleitungen keinen Einspruch mehr gegen die Verwendung bestimmter Unterrichtsmaterialien zum Thema alternative Sexualität einlegen können; und es soll erreicht werden, daß das Thema sexuelle Orientierung in die Lehrpläne aller Fächer vom Kindergarten bis zur zwölften Klasse aufgenommen wird. (British Columbia Teachers’ Federation, BCTF, Februar 1998)
Die meisten Menschen würden sicher zustimmen, daß es gut ist, jedwede Hilfen anzubieten, um Schikanen gegen eine Minderheitengruppe oder Haß auf Minderheiten zu reduzieren. Doch anzunehmen, die Gesellschaft werde bereitwillig zustimmen, daß Homosexualität und Bisexualität gesund, normal, gutzuheißen und moralisch-ethisch der Heterosexualität gleichwertig seien, ist - gelinde gesagt - umstritten. Wenn sie es wären, könnte dies den Kindern vielleicht beigebracht werden. Wenn sie es aber nicht sind, macht sich die ganze Berufsgruppe der Pädagogen schuldig, weil sie im Namen der politischen Korrektheit den Kindern etwas Unwahres vermittelt. Die vorliegende Arbeit zeigt, daß das positivere Bild, das die Gesellschaft heute von diesen Formen der Sexualität hat, eher auf erfolgreiche Lobbyarbeit sowie auf Mißbrauch fragwürdiger Forschungen zurückzuführen ist, als auf einen überzeugenden Nachweis dessen, was Homosexualität ist und woher sie kommt.
HIV/AIDS und Infektionsrisiken durch sexuell übertragbare Krankheiten
Kindern beizubringen, daß eine homosexuelle Lebensweise normal und risikolos sei, wäre sehr verantwortungslos. Die mit der homosexuellen Lebensweise verbundenen, enormen Gesundheitsrisiken sind gut dokumentiert. In den USA z. B. sind nur 9 Prozent der AIDS-Fälle auf heterosexuellen Kontakt bzw. 2 Prozent auf Bluttransfusionen zurückzuführen, während der Großteil der Infektionen auf homosexuelle Kontakte und intravenösen Drogenmißbrauch zurückgeht. (Centers for Disease Control 1994) In Kanada sind über 90 Prozent der männlichen AIDS-Fälle auf homosexuelle oder bisexuelle Handlungen zurückzuführen. (Health Canada 1996)
Eine 1999 durchgeführte Gesundheitsumfrage unter homosexuell, bisexuell und transsexuell orientierten Jugendlichen in British Columbia ergab: Die Wahrscheinlichkeit, daß sie schon eine sexuell übertragbare Krankheit hinter sich haben, ist bei ihnen mehr als dreimal größer als bei den anderen Jugendlichen. (McCreary Centre Society 1999)
Promiskuität und hoch riskante Verhaltensweisen
Eine kürzlich veröffentlichte kanadische Gesundheitsstudie über HIV-Infektion ergab, daß 40 Prozent der befragten jungen, homosexuell lebenden Männer in Vancouver im Jahr vor der Studie ungeschützten rezeptiven Analverkehr hatten. Dies ist besonders beunruhigend angesichts einer neuen Studie aus Florida, die von Dr. Bill Darrow von der amerikanischen nationalen Gesundheitsbehörde (U.S. Centers for Disease Control) durchgeführt wurde. Seine Studie ergab, daß 75 Prozent der befragten HIV-positiven Männer, die von ihrer Infektion wußten, dennoch ungeschützten Geschlechtsverkehr praktizierten. (Jonas, 22. August 1997) Eine andere Studie, die im „New England Journal of Medicine“ am 9. Januar 1992 erschien, hatte nachgewiesen, daß nur 7 Prozent der HIV-positiven Männer ihren Sexualpartner freiwillig über ihre Infektion in Kenntnis setzten. (Gairdner, 1992) Diese Zahlen machen deutlich, daß homosexuell lebende Männer hinsichtlich ihres Sexualverhaltens nicht verantwortungsbewußt sind. Und das obwohl in den letzten fünfzehn Jahren Millionensummen an Geld für die öffentliche Aufklärung über Safer Sex ausgegeben wurden.
Analer Sex und zahlreiche Sexualpartner - beides allgemeine Merkmale männlichen homosexuellen Verhaltens - sind Praktiken, die ein sehr hohes Risiko beinhalten. Sie sind verantwortlich für die hohen HIV-Infektionsraten unter homosexuell Lebenden. Laut einer 1982 von den U.S. Centers for Disease Control durchgeführten Untersuchung hatten homosexuell lebende Männer, die an AIDS erkrankt waren, im Durchschnitt mehr als 1100 Partner in ihrem Leben gehabt. Eine andere, noch vor der AIDS-Epidemie durchgeführte umfassende Studie ergab, daß die befragten homosexuell lebenden Männer im Durchschnitt 500 verschiedene „Lebensgefährten“ gehabt hatten. 28 Prozent der Befragten hatten sogar über 1000 Partner gehabt. Außerdem gaben 79 Prozent von ihnen an, daß mehr als die Hälfte ihrer Sexualpartner für sie völlig fremde Männer gewesen seien. (Bell und Weinberg, 1978)
Eine Studie mit homosexuell lebenden Männern, die Tagebuch führten, wurde im „New England Journal of Medicine“ veröffentlicht. Sie weist nach, daß diese Männer im Durchschnitt fast 100 Sexualpartner pro Jahr hatten. (Corey und Holmes, 1980) Eine andere Studie wies nach, daß die Wahrscheinlichkeit, mehr als 100 Sexualpartner zu haben, bei homosexuell lebenden Männern viermal höher ist als bei heterosexuell lebenden Männern. (Patterson und Kim, 1991) In einer Untersuchung mit Jugendlichen in British Columbia war die Wahrscheinlichkeit, in den zurückliegenden drei Monaten drei oder mehr Sexualpartner gehabt zu haben, bei homosexuell orientierten Jugendlichen viermal so hoch wie bei heterosexuellen Jugendlichen. (McCreary Centre Society, 1999)
Zwar haben Studien bestätigt, daß die meisten symptomfreien, homosexuell lebenden Männer auf die AIDS-Gefahr reagiert und ihre Verhaltensweisen auch geändert haben; gleichzeitig aber gaben doch 70 Prozent an, immer noch Sexualpraktiken auszuüben, die das Risiko einer HIV-Infektion mit sich bringen. (Siegel et al. 1988) Siegel fand heraus - und das ist besonders beunruhigend -, daß auf zwei Männer, die sich für relativ sichere Sexualpraktiken entscheiden, jeweils ein Mann kommt, der sich von einem relativ sicheren auf ein riskanteres Sexualverhalten verlegt.
Besonders gefährdende Verhaltensweisen sind diejenigen, die in einer Körperöffnung Risse oder kleine Wunden verursachen, sodaß das HI-Virus in den Blutkreislauf gelangen kann. Folglich ist das HI-Virus vorwiegend bei Menschen zu finden, die Sexualpraktiken wie z. B. ungeschütztes rezeptives Fisting (Einführen der Faust in den Enddarm), rezeptiven analen Sex, rezeptiven oralen Sex und Analingus ausüben und die mit vielen verschiedenen Partnern Sex haben. (Allgeier und Allgeier, 1995)
Auch homosexuell lebende Männer, die Safer Sex in ihren freiwilligen sexuellen Handlungen praktizieren, sind nicht immer geschützt. Denn Vergewaltigungen beim Rendezvous - ein ernsthaftes Problem auch unter heterosexuell Lebenden - scheint unter homosexuell Lebenden noch weiter verbreitet zu sein. In einer im gesamten Gebiet der USA durchgeführten anonymen Umfrage gaben 20 Prozent der Frauen an, bei einem Rendezvous vergewaltigt worden zu sein; aber über 37 Prozent der homosexuell oder bisexuell lebenden Männer gaben an, daß sie von Männern, die ihnen wohlbekannt waren, vergewaltigt wurden. (Patterson und Kim, 1991)
Eine große Zahl verschiedener, anonymer Partner kann ein Zeichen dafür sein, daß ein Mensch sexsüchtig ist. Sexuelles Suchtverhalten kann mithilfe von bestimmten 12-Schritte-Programmen - ähnlich dem 12-Schritte-Programm der Anonymen Alkoholiker - erfolgreich therapiert werden. (Carnes, 1984) Eine Variante dieses Programms, die 32 Wochen dauert, wird von Exodus International angewandt. „Exodus International“ ist eine Selbsthilfe-Organisation von Ex-Homosexuellen. Sie steht homosexuell empfindenden Männern und Frauen bei, die einen Weg hin zu einer heterosexuellen Orientierung suchen. (Hopper, 2. Mai 1997)
Unbeständigkeit in den Partnerbeziehungen und Einstellungen zur Monogamie
Wie verbreitet ist Monogamie oder „Treue“ unter denjenigen, die in einer homosexuellen Partnerschaft leben? David P. McWhirter und Andrew M. Mattison, die über Homosexualität forschten und durch ihr Buch „The Male Couple“ [deutsch: „Männerpaare: ihr Leben und ihre Liebe“] bekannt wurden, stellten Folgendes fest: Weniger als 5 Prozent der von ihnen befragten homosexuell lebenden Männer konnten in ihren Beziehungen als monogam eingestuft werden. Und keine einzige Beziehung blieb länger als 60 Monate monogam. (Marcus, 1988) Bell und Weinberg fanden in ihrer Untersuchung heraus, daß nur 3 Prozent der homosexuell lebenden Männer weniger als zehn „lebenslange“ Sexualpartner hatten, nur 2 Prozent von ihnen konnten in ihren Beziehungen als monogam oder teilweise monogam eingeordnet werden. (1981, in: Marco 1996)
Die Mehrheit der Heterosexuellen, die in dauerhaften Beziehungen leben, verhält sich nur selten promisk: Etwa 60 Prozent der verheirateten Männer leben ausschließlich monogam, weitere 25 Prozent leben vorwiegend monogam und 15 Prozent geben an, regelmäßig außereheliche Beziehungen zu haben. (Carter, 1990) Eine Untersuchung der University in Chicago (Laumann, Gagnon and Michael, 1989) ergab, daß die Zahl der Sexualpartner, die Erwachsene ab 18 Jahren in ihrem gesamten Leben haben, in den USA 7,15 beträgt. Bei Menschen, die nie heiraten, beträgt sie 8,67.
Tatsächlich scheint die Monogamie, die in heterosexuellen Beziehungen als Ideal angesehen wird, für homosexuell Lebende „kulturell inakzeptabel“ zu sein. Als Forscher in San Franzisko den homosexuell lebenden Teilnehmern einer Untersuchung nahelegten, sich auf einen einzigen Partner zu beschränken, da das ihre Gesundheitsrisiken vermindere, wandten diese ein: Der Monogamie „fehlt die Kreativität, und [solch ein Vorschlag] zeigt nur, daß Außenstehende ein mangelndes Verständnis für die homosexuelle Lebensweise haben.“ (McCusick et al., 1985)
Selbstmordrisiko
Als wesentlicher Grund für die Einführung homosexueller Programme in Schulen wird eine hohe Selbstmordrate unter homosexuell orientierten Jugendlichen angegeben. Diese Annahme beruht aber auf fragwürdigen Daten, die von Paul Gibson, einem homosexuell lebenden Sozialarbeiter in San Franzisko und Aktivisten der Homosexuellenbewegung, veröffentlicht wurden. 1989 wurden sie als Teil des Berichts einer zum Thema Suizidprävention eingerichteten nationalen Arbeitsgruppe herausgegeben. Gibson behauptet, daß über 30 Prozent der Selbstmorde unter Jugendlichen von homosexuellen Jugendlichen begangen würden, daß der Hauptgrund für den Selbstmord die Homosexualität sei und vor allem, daß der Selbstmord teilweise auf die „Verinnerlichung der Homophobie“ zurückzuführen sei. (Gibson, 1989)
Gibson erhob seine Daten in von Schwulen geleiteten Tageszentren für obdachlose Jugendliche in amerikanischen Großstädten. Außerdem benutzte er veraltete und fragwürdige Daten über die Anzahl homosexuell Lebender in der Bevölkerung, um damit seine Daten auf die gesamte Bevölkerung hochzurechnen. (LaBarbera, 1996) Er gab seine Daten auch nicht frei, damit sie von Kollegen überprüft werden könnten. Sein „Aufsatz“, so die Auffassung von David Shaffer, Psychiater an der Columbia Universität und Experte auf dem Gebiet des jugendlichen Selbstmords, enthalte mehr „Hokuspokus“ als aktuelle Daten aus der Forschung. (Shaffer, 1993) Bell und Weinberg (1978) fanden heraus, daß als häufigste Ursache für einen Selbstmordversuch (47%) Streit mit dem Liebhaber genannt wurde.
Der häufigste Grund für einen Selbstmordversuch, den homosexuell orientierte Jugendlichen in British Columbia angegeben hatten, war „das Gefühl, einsam und isoliert zu sein“. An zweiter Stelle rangierten „Probleme mit den Eltern“ (wobei die Probleme nicht mit der sexuellen Orientierung zusammenhingen). Eine Zurückweisung durch Schulfreunde wegen ihrer sexuellen Orientierung stand in einer Auflistung von zehn Gründen für einen Selbstmordversuch an letzter Stelle. (McCreary Centre Society, 1999)
Es kann nicht überraschen, wenn geplagte und obdachlose Jugendliche Selbstmordgedanken entwickeln. Gibsons Zahlen aber, die einen ursächlichen Zusammenhang zwischen sexueller Orientierung und Selbstmord nahelegen, halten einer wissenschaftlichen Überprüfung durch Experten auf dem Gebiet der Suizidforschung nicht stand.
Auch die Behauptung homosexueller Lobbygruppen, daß „verinnerlichte Homophobie“ die wahrscheinliche Ursache für die hohe Selbstmordrate unter homosexuell empfindenden Jugendlichen sei, läßt sich nicht erhärten. Natürlich kann kein Forscher im Nachhinein die konkrete Ursache für den Selbstmord derjenigen, die sich das Leben genommen haben, feststellen. Aber der Einfluß chronischer Gesundheitsprobleme aufgrund einer HIV- oder einer Hepatitisinfektion, wiederholtes Scheitern beim Versuch, eine langfristige und emotional nährende Beziehung aufzubauen, sowie eine schwere Depression, die durch die beiden ersten Faktoren noch verschlimmert wird - dies alles sind Faktoren, die eingehender untersucht werden sollten.
Eine 1991 von Gallup durchgeführte Umfrage unter 1.152 Teenagern ergab, daß 15 Prozent von ihnen Selbstmordversuche unternommen hatten. In einer offen gestellten Frage zur Ursache erwähnte aber keiner der Jugendlichen, daß ihr Selbstmordversuch mit ihrer sexuellen Orientierung zusammenhinge. (Gallup, 1991) In der von Leona L. Eggert an der Universität von Washington in Seattle durchgeführten (unveröffentlichten) Studie mit 64 hochgradig gefährdeten Jugendlichen gab es nur einen einzigen Befragten, der seine sexuelle Orientierung als den hauptsächlichen Beweggrund für seinen Selbstmordversuch nannte. (LaBarbera, 1996) Die von Patterson und Kim (1991) durchgeführte Umfrage unter 2.000 anonymen Personen ergab, daß 32 Prozent der heterosexuell Orientierten bzw. 37 Prozent der homosexuell Orientierten sich mit Selbstmordgedanken getragen hatten. Angesichts ihrer angegebenen Fehlertoleranz von 3,1 Prozent gab es hinsichtlich der Selbstmordgedanken statistisch keinen Unterschied zwischen beiden Gruppen.
Wie viele Menschen in der Bevölkerung bezeichnen sich als homosexuell?
Die von der Homosexuellenbewegung verbreitete Behauptung, daß 10 Prozent der Bevölkerung homosexuell seien, ist einfach falsch. Die Zahl beruht auf der veralteten Kinsey-Studie von 1948 - doch die für die Schulen in British Columbia genehmigten Videos von „Family Life“ geben genau diese Zahl als angebliche Tatsache weiter. Kinsey hatte in seiner Untersuchung den Probanden die Frage gestellt, ob sie in den letzten drei Jahren (1945-47) homosexuelle Handlungen ausgeübt hatten. So unglaublich es klingen mag: Von den von Kinsey befragten insgesamt 5.300 Männern waren 26 Prozent Gefängnisinsassen, Sexualstraftäter eingeschlossen. (Pomeroy, 1972) Weitere Teilnehmer an der Studie kamen aus Kreisen, die alles andere als neutral waren, z. B. aus Homosexuellenbars in Chicago. Kinsey hatte keine repräsentative Stichprobe. Seine Zahlen waren 1948 nicht stichhaltig und sind es heute, fünfzig Jahre später, auch nicht.
Eine 1994 von Laumann et al. von der Universität in Chicago durchgeführte USA-weite Umfrage zum Thema Sexualität ergab, daß 2,8 Prozent der Männer und 1,4 Prozent der Frauen angaben, zum gegenwärtigen Zeitpunkt homosexuelle Handlungen auszuüben. (Laumann, 1994) Der Prozentsatz derjenigen, die sich lebenslang und ausschließlich homosexuell verhielten, lag zwischen 1 und 1,3 Prozent. Laut einer weiteren Studie, die mit einer sehr großen Stichprobe von 36.741 Schülern an staatlichen Schulen in Minnesota durchgeführt wurde, war der Anteil von Jugendlichen, die sich als homosexuell einstuften, noch geringer: Er betrug 0,7 Prozent bei den männlichen Jugendlichen und 0,2 Prozent bei den weiblichen Jugendlichen.
In anderen Ländern wie z. B. Großbritannien (Johnson et al., 1992) und Frankreich (Spira et al., 1990) kam man zu fast identischen Ergebnissen. Eine neuere Studie mit über 5.000 kanadischen College-Studenten ergab, daß 1,7 Prozent von ihnen sich als homosexuell orientiert einstuften. (McCormick, in: Social Action Commission 1993) Eine Umfrage unter mehr als 15.000 Jugendlichen in British Columbia zeigte, daß weniger als 1 Prozent der Befragten sich als homosexuell bezeichneten. (McCreary Centre Society, 1993)
Homosexualität: angeboren oder erworben?
Die Auffassung, daß Homosexualität ein angeborenes Merkmal ist, konnte nie überzeugend nachgewiesen werden. Trotzdem wird immer noch auf die Studie von Simon LeVay (1991) hingewiesen. LeVay stellte fest, daß der Hypothalamus von 19 Männern, die an AIDS gestorben waren, kleiner war als der von 16 anderen verstorbenen Männern, von denen LeVay einfach annahm, daß sie heterosexuell gewesen seien. Ein Reporter einer Homosexuellenzeitung deckte LeVays schludrige Forschung auf. LeVay mußte zugeben, daß er die sexuelle Orientierung bei den verstorbenen Personen seiner Kontrollgruppe in keinem einzigen Fall wirklich kannte. Er hatte nur angenommen, daß ihre Orientierung heterosexuell sei. (Botkin, 5. September 1991)
Obwohl die Studie schon aus diesem Grund hätte für ungültig erklärt werden müssen, verkündete die allgemeine Presse (z. B. die Zeitschrift Newsweek am 24. Februar 1992) die Entdeckung des „homosexuellen Gehirns“. (Marco, 1996) Abgesehen davon leiden etwa 25 Prozent aller Menschen, die an AIDS sterben, an neurologischen Gehirnveränderungen. Die Anomalien im Hypothalamus könnten also auch auf die Krankheit selbst zurückzuführen sein. (Marco, 1996)
Die mit eineiigen Zwillingen durchgeführte Studie, die angeblich auf einen Zusammenhang zwischen Homosexualität und X-Chromosomen hinweist (Hamer et al.,1993), steht in der Kritik, weil sie keine Kontrollgruppe von eineiigen Zwillingen, die getrennt aufgewachsen sind, untersucht hat. Außerdem war die Zahl der Teilnehmer an der Studie zu klein, um daraus Schlußfolgerungen für die Bevölkerung im Ganzen zu ziehen.
Andere Forscher auf dem Gebiet der Genwissenschaften, z. B. von der Columbia Universität (King und McDonald, 1992) und der Harvard Universität (Billings und Beckwith 1993), fanden zwar Ähnliches wie Hamer, zogen aber ganz andere Schlüsse daraus. Sie sind der Auffassung, daß die eineiigen Zwillingsstudien - was die Entwicklung zur Homosexualität anbetrifft - gerade überzeugend für den Einfluß der Umgebung und nicht für den Einfluß der Gene sprechen. Billings und Beckwith bezeichneten Hamers Forschung eher sarkastisch als „molekulare Phrenologie“. (Satinover, 1996a; [Phrenologie: Die Lehre, daß man aus den meßbaren Umfängen einer Schädeldecke auf den Charakter eines Menschen schließen kann. Anm. d. Ü.]) Ein späterer Versuch, Hamers Ergebnisse zu wiederholen, schlug fehl. Alan Sanders, der die spätere Studie durchführte, schreibt: „Obwohl die ursprüngliche Studie einen Nachweis für einen genetischen Zusammenhang fand, konnten wir dies nicht finden.“ (Byfield und Byfield, 15. Juni 1998)
Paradoxerweise unterstützt auch das „Journal of Homosexuality“ heute nicht mehr die Theorie des „homosexuellen Gens“ oder „homosexuellen Gehirns“. (Socarides, 1996) Aktivisten der Homosexuellenbewegung möchten heute, daß Homosexualität als Ausdruck persönlicher Befähigung und Freiheit angesehen wird. Die Soziologin Ira Reiss setzt sich öffentlich für einen sexuellen Pluralismus ein, der die Enge des „Heterosexismus“ aus allen gesellschaftlichen Institutionen, auch aus Schulen, Familien und Kirchen „mit der Wurzel ausreißen soll“. (Reiss 1990, in: Marco 1996) Und die lesbisch lebende Aktivistin Donna Minkowitz schreibt: „Homophobe... haben recht, wenn sie sagen, daß wir eine Bedrohung für die Familie seien, eine Bedrohung für männliche Vorherrschaft und die calvinistische Arbeitsethik... Das alles hat die meisten Amerikaner auf ihrer Suche nach Genuß nur gelähmt.“ (1. April, 1996) Das ist eindeutig eine hedonistische Weltanschauung. Ihre Ziele laufen dem, was viele heterosexuelle Familien wertschätzen, zuwider.
Psychosoziale Einflüsse
Man hat nachgewiesen, daß die sexuelle Identität sehr stark durch kulturelles Lernen beeinflußt wird. „Die Tatsache, daß wir sexuelle Wesen sind, ist durch die biologische Notwendigkeit zur Weitergabe des Lebens festgelegt. Doch wie wir Sexualität leben - wo, wann, wie oft, mit wem und weshalb - hängt mit kulturellen Lernvorgängen zusammen, mit Bedeutungen, die in einem kulturellen Kontext vermittelt werden.“ (Fracher und Kimmel, 1992)
Die innere Dynamik der menschlichen psychosexuellen Entwicklung, die beim Jungen und beim Mädchen jeweils anders verläuft, ist eingehend untersucht worden. Besonderes Gewicht wurde dabei auf die Frage nach der frühkindlichen Entwicklung von Ichstärke, der Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls und der Entwicklung der Fähigkeit zur Intimität gelegt. (Freud, 1905; Miller und Simon, 1980)
Wie sexuelle Gefühle und Interessen später ausgedrückt werden, hängt mit dem ererbten Temperament und dem Geschlecht des Kindes zusammen, sowie damit, welchen Einfluß Familienmitglieder - auch aus der erweiterten Familie - auf das Kind haben. Sie hängt zusammen mit den Gefühlen, Einstellungen, Erfahrungen und Verhaltensweisen, die Familienmitglieder gegenüber wichtigen anderen Bezugspersonen und Freunden haben, mit der Art und Weise, in der das Familiensystem funktioniert und damit, wie die ganze Familie sich gegenüber dem gesellschaftlichen Umfeld verhält. (Chillman, 1990)
Mindestens fünf verschiedene Studien weisen darauf hin, daß es einen engen Zusammenhang zwischen stereotypem „mädchenhaftem“ Verhalten bei Jungen in der Kindheit und homosexuellem Verhalten im Erwachsenenalter gibt. Entsprechendes gilt für Mädchen. (Bailey et al. 1993; Bell et al. 1981; Green 1987; Phillips und Over 1992; Whitam 1977) Homosexuell orientierte Männer haben als Kinder viel häufiger Verhaltensweisen gezeigt, die mädchenhaften Verhaltensweisen entsprechen, z. B. haben sie Mädchenkleider getragen, lieber mit Mädchen als mit Jungen gespielt, in Rollenspielen weibliche Rollen übernommen und insgesamt Mädchenspiele bevorzugt. (Whitam, 1977) Whitam stellte in seiner Studie fest, daß 97 Prozent der homosexuell Orientierten angaben, eine oder mehrere dieser Erfahrungen gemacht zu haben. Demgegenüber gaben 79 Prozent der heterosexuell Orientierten an, daß sie dies nicht getan hatten.
Es ist auch nachgewiesen worden, daß frühe sexuelle Erfahrungen einen Einfluß auf die sexuelle Orientierung haben. Eine genaue Analyse der Daten der 11.000 Teilnehmer an den Kinseystudien (1938-1963) ergab, daß intensive sexuelle Erfahrungen, Gefühle der Erregung, Lust- oder Unlustgefühle in Zusammenhang mit frühen sexuellen Erlebnissen die wichtigsten Parameter für die sexuelle Orientierung im Erwachsenenalter sind. (Van Wyk und Geist 1984) Van Wyk stellte außerdem fest: Jungen, die in die Masturbation dadurch eingeführt wurden, daß sie zunächst von einem anderen Jungen oder Mann sexuell befriedigt wurden, fühlen sich im Erwachsenenalter deutlich häufiger sexuell zu Männern hingezogen. Einen ähnlichen Zusammenhang fand man auch bei anderen Personen, die ihren ersten Orgasmus im Rahmen eines homosexuellen Kontaktes hatten.
Während bei den Jungen ein homosexueller Kontakt Auswirkungen auf die homosexuelle Orientierung im Erwachsenenalter hat, scheint bei erwachsenen homosexuellen Frauen eher das Umgekehrte der Fall zu sein. Bell und Weinberg (1978) fanden heraus, daß nur 20 Prozent der befragten homosexuell lebenden Männer heterosexuellen Sex hatten, bevor sie homosexuell lebten. Dagegen hatten 85 Prozent der homosexuell lebenden Frauen schon heterosexuelle Erfahrungen, bevor sie sich einem lesbischen Lebensstil zuwandten. Die von van Wyk und Geist (1984) erhobenen Daten untermauern die Auffassung, daß erwachsene lesbisch lebende Frauen deutlich häufiger als heterosexuell lebende Frauen schon vor der Pubertät sexuelle Kontakte mit erwachsenen Männern hatten.
Ein wichtiger Punkt, den Lehrer und Berater aus der Forschung von van Wyk entnehmen können, ist folgender: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Alter, in dem ein Kind oder Jugendlicher etwas über Homosexualität lernt, und der Tatsache, welche sexuelle Orientierung dieser Jugendliche als Erwachsener annimmt. Diejenigen Mädchen, die als Erwachsene vorwiegend lesbisch lebten, hörten bzw. lernten im Alter von durchschnittlich 13,9 Jahren etwas über Homosexualität. Diejenigen Mädchen dagegen, die später vorwiegend heterosexuell lebten, hörten erst im Alter von 19,4 Jahren etwas über Homosexualität. (Zur Erinnerung: Diese Daten beruhen auf der Auswertung der Daten von Kinsey von 1938-1963.) Homosexuell lebende, erwachsene Männer hatten im Durchschnitt im Alter von 12 Jahren etwas über Homosexualität gelernt. Die befragten heterosexuell lebenden Männer waren dagegen im Durchschnitt 16,4 Jahre alt, bevor sie etwas über Homosexualität lernten. Die Daten weisen darauf hin: Je früher ein Kind etwas über Homosexualität lernt, vor allem wenn es sich um erfahrungsorientiertes Lernen handelt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, daß es im Erwachsenenalter eine homosexuelle Orientierung annimmt. (Van Wyk und Geist 1984)
Sexueller Mißbrauch bei Kindern und minder-jährigen Jugendlichen
Es scheint doch einen Zusammenhang zwischen sexuellem Mißbrauch in der Kindheit und Jugend3 und der späteren sexuellen Orientierung zu geben. Finkelhor et al. (1990) führten eine USA-weite Telefonumfrage unter 1.145 Männern durch. Dabei gaben 9,5 Prozent der Befragten an, vor dem Alter von 19 Jahren Opfer einer Vergewaltigung oder einer versuchten Vergewaltigung gewesen zu sein (80 Prozent von ihnen durch homosexuellen Sex). Auf der anderen Seite fanden Doll et al. (1992) aber heraus, daß (nicht nur 9,5 Prozent, sondern) 37 Prozent der 1.001 befragten homosexuellen und bisexuellen Männer angaben, als Kind sexuell mißbraucht worden zu sein. (In 94 Prozent waren die Täter dabei erwachsene Männer.) Die mißbrauchten Jungen waren zur Zeit des Mißbrauchs im Durchschnitt zehn Jahre alt, die Täter durchschnittlich elf Jahre älter. Die Ergebnisse von Doll et al. scheinen somit die Ergebnisse von van Wyk und Geist (1984) zu bestätigen, wonach es einen Zusammenhang zwischen homosexuellen Erfahrungen in der Kindheit und der sexuellen Orientierung im Erwachsenenalter gibt. Eine jüngere in British Columbia durchgeführte Studie untermauert diese Behauptung. 40 Prozent der befragten homosexuell orientierten Jugendlichen gab an, sexuell mißbraucht worden zu sein; unter den heterosexuell orientierten Jugendlichen waren dies nur zwölf Prozent. (McCreary Centre Society 1999). Sicher ist hier noch weitere Forschung erforderlich. Die Zahlen scheinen jedoch sehr wohl darauf hinzuweisen, daß Pädophilie eine Rolle in der psychosozialen Entwicklung von jugendlicher und erwachsener Homosexualität spielt.
Viele, die als Erwachsene homosexuell leben, sind als Kinder Opfer von Pädophilen gewesen. Die Daten darüber werden erhärtet durch weitere Daten, die zeigen, daß Personen mit homosexueller oder bisexueller Orientierung wiederum deutlich häufiger selbst Kinder und Jugendliche sexuell mißbrauchen. Eine Analyse von 19 Einzelstudien, in denen es um das zahlenmäßige Verhältnis zwischen heterosexuellem und homosexuellem Mißbrauch von Kindern und minderjährigen Jugendlichen geht, ergab: die Wahrscheinlichkeit, ein Kind sexuell zu mißbrauchen, ist bei homosexuell Lebenden zwölfmal höher als bei heterosexuell Lebenden. Bei bisexuell Lebenden ist sie sogar 16 mal höher. (Cameron 1985)
Diese Zahlen werden auch durch Daten gestützt, die im „Bericht an die Mitglieder“ der Berufsvereinigung „College of Teachers“ von British Columbia genannt werden. Im Oktober 1997 erhielt ich die Erlaubnis, die Berichte für den Zeitraum 1990-1996 durchzusehen. In diesem Zeitraum wurden 54 Lehrer bzw. Lehrerinnen wegen sexueller Übergriffe gegenüber Kindern disziplinarrechtlich belangt. Was die Lehrerinnen anbetrifft: vier wurden disziplinarrechtlich belangt; drei Fälle waren homosexueller Natur, im vierten Fall war das Geschlecht des Opfers nicht genannt. Was die Lehrer anbetrifft, waren es 33 heterosexuelle und 13 homosexuelle Vergehen. In vier weiteren Fällen fehlten die Angaben. Demnach waren von 49 Fällen, in denen das Geschlecht des Opfers bekannt war, 16 Fälle, also 33 Prozent, homosexueller Natur. Das entspricht einer etwa fünfzehnmal höheren Wahrscheinlichkeit, für sexuellen Mißbrauch verantwortlich zu sein, als es der Häufigkeit von homosexuell Lebenden in der Bevölkerung entspricht, wenn man die von Laumann et al. (1994) erhobenen Daten zugrundelegt.4
Diese Fakten werden durch zwei weitere Studien gestützt, die Kurt Freund, Psychiater am Clarke-Psychiatrie-Institut in Toronto, Abteilung für Verhaltensforschung und Sexualität, über erwachsene Sexualstraftäter durchgeführt hat. (Freund et al. 1984; Freund und Watson 1992) In der ersten Studie von 1984, in der es nur um Männer geht, stellte Freund fest, daß eine pädophile Neigung bei homosexuell orientierten Männern deutlich häufiger vorkommt und daß diese Männer auch die höchste Rückfallquote hatten.
Eine ähnliche Studie (Abel et al. 1987) wies nach, daß ein homosexuell-pädophiler Mann durchschnittlich 150,2 männliche Opfer zu verantworten hat. Ein heterosexuell-pädophiler Mann dagegen hat im Durchschnitt 19,8 weibliche Opfer. [In dieser Studie sind alle Opfer präpubertäre Kinder, keine Jugendlichen, Anm. d. Hg.]
In seiner zweiten Studie untersuchte Freund die Gerichtsakten von 457 Sexualstraftätern. Er fand heraus, daß die homosexuell lebenden Straftäter unter ihnen 36 Prozent ausmachten. (Freund und Watson 1992) Andere Experten haben ermittelt: 23 Prozent der befragten homosexuell lebenden Männer und 6 Prozent der lesbisch lebenden Frauen, (die alle zum Zeitpunkt der Befragung mindestens 20 Jahre alt waren), gaben an, Sexualverkehr mit Jugendlichen unter 16 Jahren gehabt zu haben. (Jay und Young 1979) Diese Zahlen weisen darauf hin, daß statistisch gesehen Menschen mit homosexueller Lebensweise für pädophile Tendenzen deutlich anfälliger sind.
Mutter- und Vaterentbehrung und/oder seelische Erkrankung der Eltern und Transsexualität
Andere Forscher haben sich auf die Frage konzentriert, welche Rolle eine fehlende oder nicht ausreichende elterliche Zuwendung in der Entwicklung der Geschlechtsrolle eines Kindes spielt. George Rekers, Experte auf dem Gebiet der Geschlechts-Identitätsstörung, hat über 60 Studien dazu durchgeführt. Er schreibt: „Die Auswirkung, die fehlende elterliche Zuwendung auf die psychosexuelle Entwicklung hat, wird am deutlichsten in den retrospektiven klinischen Studien mit homosexuell und transsexuell orientierten Männern.“ (Rekers 1996) Die Jungen, die unter besonders schweren Geschlechts-Identitätsstörungen litten, hatten in 100 Prozent der Fälle Mutter- und/oder Vaterentbehrung erlebt. Zusätzlich hatten in 80 Prozent der Fälle die Mütter und in 45 Prozent der Fälle die Väter auch eine psychische Erkrankung oder psychiatrische Behandlung gehabt. (Bentler, Rekers und Rosen 1979) Mit anderen Worten: Die Entwicklung der sexuellen Identität geschieht durch eine außerordentlich komplexe Interaktion psychosozialer Kräfte und wird insbesondere durch die Abwesenheit und Entbehrung von Mutter und/oder Vater beeinflußt, durch seelische Erkrankungen der Eltern, durch sexuelle Erfahrungen in der Kindheit und durch stereotypes geschlechtsnonkonformes Verhalten.
Therapien zur Veränderung einer sexuellen Orientierung
Können Menschen, die sich für homosexuell halten, zur Heterosexualität zurückkehren? Die kurze Antwort heißt ja. Viele, die sich mit dem Schwulsein identifizieren, glauben allerdings, daß dies ein unerhörter Affront gegen ihre Würde sei. Durch intensive Lobbyarbeit versuchten verschiedene Homosexuellengruppen, die Amerikanische Psychologen-Vereinigung (American Psychological Association) zu der Erklärung zu veranlassen, daß es unethisch sei, wenn Psychologen homosexuell orientierten Menschen auf ihrem Weg der Veränderung ihrer sexuellen Orientierung helfen würden - selbst wenn die Klienten darum bitten. (Satinover 1996b) Dies stieß auf heftige Gegenreaktion durch NARTH (National Association of Research and Therapy of Homosexuality5), einer Vereinigung von Therapeuten und Beratern, deren Vorsitzender der Psychotherapeut Joseph Nicolosi ist. Die Situation spitzte sich bis zur Jahrestagung der APA 1995 in Chicago zu.
Nachdem auf der Jahrestagung der Delegiertenrat der APA die Argumente beider Seiten sorgfältig abgewogen hatte, kam er zu der Auffassung: Es gibt keine Beweise dafür, daß eine Therapie zur Veränderung der sexuellen Orientierung schädlich ist. Eine Veränderung der ethischen Leitlinien [mit dem Ziel, die Veränderungstherapie für unethisch zu erklären, Anm. d. Ü.] würde eine ungerechtfertigte Einmischung in die Therapeut-Klienten-Beziehung darstellen und könne als „Einschränkung der Berufsausübung“ (Sleek 1997) angesehen werden. Der Delegiertenrat bekräftigte allerdings erneut die Position der APA, eine homosexuelle oder bisexuelle Orientierung allein sei keine psychische Erkrankung und stelle auch keine Notwendigkeit für eine Therapie dar.
Menschen allerdings, die ihre sexuelle Orientierung verändern möchten, haben mit den bestehenden Therapiemethoden gute Aussichten auf Erfolg. Verhaltenstherapien haben zu einer dauerhaften Veränderung der sexuellen Identität geführt, ihre Erfolgsquoten liegen fünf Jahre nach Beendigung der Therapie bei 65 Prozent (Schwartz und Masters 1984) bzw. bei 71 Prozent sechs Jahre nach Beendigung der Therapie - wie die bekannten amerikanischen Sexualforscher Masters und Johnson (1979) angaben. Sogar Kinsey berichtet über mehr als 80 Fälle von erfolgreicher „Veränderungstherapie“. (Pomeroy 1972)
Dr. Jeffrey Satinover bemerkt, daß es aus den Jahren 1966 bis 1974 mehr als 1.000 Artikel über die Therapie von Homosexualität gibt, die in der Datenbank Medline aufgeführt sind. Die Durchsicht eines repräsentativen Querschnitts verschiedener Therapiearten und ihrer Ergebnisse in diesen 1.000 Artikeln ergibt eine durchschnittliche Erfolgsquote von 52 Prozent. Dies liegt deutlich oberhalb der Quote von 30 Prozent, die von Psychotherapeuten in der Regel als Kriterium für die erfolgreiche Therapie eines psychischen Problems angesehen wird. (Satinover 1996b) Gerade diese Erfolgsquoten geben der Auffassung Recht, daß Homosexualität keine psychische Erkrankung und auch kein unveränderliches Merkmal ist. Sie zeigen auch: Eine Therapie für diejenigen, die ihre homosexuelle Orientierung verändern möchten, ist durchaus erfolgreich und relativ resistent gegenüber Rückschlägen.
Dr. Judd Marmor, frühere Präsidentin der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft (APA) sowie der Amerikanischen Akademie für Psychoanalyse (AAP), berichtet, daß „etwa 20 bis 50 Prozent der Klienten mit homosexuellem Verhalten eine Psychotherapie suchen, um ihre sexuelle Orientierung zu verändern... und ihnen muß die Hilfe der Psychiatrie zustehen, damit sie ihr Ziel erreichen.“ (Marmor 1975)
Es gibt beträchtliche Nachweise, daß Menschen ihre sexuelle Orientierung sogar ohne Therapie verändern können. Selbst Bell und Weinberg, beide Forscher am Kinsey-Institut, fanden heraus, daß 84 Prozent der homosexuell Orientierten und 29 Prozent der heterosexuell Orientierten mindestens einmal im Leben ihre „sexuelle Orientierung“ verändert hatten. 32 Prozent der homosexuell Orientierten und 4 Prozent der heterosexuell Orientierten gaben an, ihre sexuelle Orientierung ein zweites Mal verändert zu haben. 13 Prozent der zur Zeit der Untersuchung homosexuell Orientierten und 1 Prozent der heterosexuell Orientierten gaben an, ihre Orientierung mindestens fünfmal im Leben verändert zu haben. (Bell und Weinberg 1978) Die Behauptung also, daß eine sexuelle Orientierung an sich unveränderlich sei, kann daher nicht überzeugend belegt werden.
Homosexualität und die psychiatrische Berufsvereinigung
Bis 1973 klassifizierte die Amerikanische Psychiatrische Gesellschaft (APA) Homosexualität als psychische Störung an sich. Doch die Diagnose Homosexualität wurde nicht deshalb aus dem Diagnosehandbuch DSM gestrichen, weil es neue Forschungserkenntnisse und wissenschaftliche Diskussionen dazu gegeben hätte. Homosexualität wurde aus der offiziellen Diagnoseliste der psychosexuellen Störungen gestrichen, weil die Homosexuellenbewegung starken politischen Druck ausübte. (Bayer 1981) Sie hatte offensichtlich gedroht, auf jeder APA-Tagung zu demonstrieren und weitere Forschung zu blockieren, bis Homosexualität von der Diagnoseliste gestrichen sein würde. (Zustiak 1993)
Der kanadische Psychiater Joseph Berger, der an der Tagung 1973 teilnahm, berichtet, daß die APA mit Briefen bombardiert wurde. In den Briefen wurde gefordert, Homosexualität aus der Diagnoseliste zu streichen - später habe man herausgefunden, daß diese Briefkampagne von homosexuellen Aktivistengruppen inszeniert und finanziert worden war. (Berger, in: Social Action Commission 1993)
Charles Socarides, früherer Präsident von NARTH (National Association for Research and Therapy of Homosexuality), schreibt, daß Psychiater, die Homosexualität auch weiterhin für eine Störung hielten, „bald auf unseren eigenen Fachkonferenzen zum Schweigen gebracht wurden; unsere Vorträge innerhalb unserer eigenen Berufsgruppe wurden abgesagt und unsere Forschungsartikel wurden von den wissenschaftlichen Zeitschriften abgelehnt.“ (Socarides 1996) Das sagt mehr über die Effektivität der Homosexuellenlobby, als daß es für eine Änderung im Denken der Psychiater und Therapeuten spräche.
Die Effektivität der Homosexuellenlobby wurde möglicherweise noch dadurch verstärkt, daß auf höherer Ebene - aus den Reihen des APA-Kuratoriums selbst - Einfluß genommen wurde. Ein ehemals homosexueller Mann teilte dem Therapeuten Satinover auf der APA-Tagung 1994 in England mit, daß er und sein Liebhaber den Sieg 1973 im Apartment eines Mitglieds des APA-Kuratoriums gefeiert hätten. Satinover sieht dies als Beleg dafür, daß das Führungsgremium der APA in seiner Entscheidung von einzelnen einseitig beeinflußt worden war. (Satinover 1996b)
Bezeichnenderweise stellte das Nationale Institut für psychische Gesundheit (National Institute of Mental Health NIMH) in den USA vier Jahre, nachdem man Homosexualität aus der Diagnoseliste der psychosexuellen Störungen herausgestrichen hatte, in einer Umfrage unter 2.500 Psychiatern fest: 69 Prozent der Befragten waren immer noch der Auffassung, daß Homosexualität „in der Regel eine pathologische Anpassung darstellt“. Nur 18 Prozent waren der Überzeugung, daß dies nicht so sei. (Bayer 1981) 1980 identifizierte die APA dann - nach umfangreichen Forschungen - eine neue psychopathologische Kategorie, die sie „Geschlechtsidentitätsstörung beim Kind“ nannte. Dabei handelt es sich um eine therapierbare Störung bei Kindern. Solche Kinder zeigen stereotype Verhaltensweisen, die nicht ihrer Geschlechtsidentität entsprechen. (Rekers 1996) Diese neue Diagnose legt nahe, „transsexuelle“ Jugendliche, auf die der Schulpsychologe aufmerksam wird, zur Begutachtung an einen Psychologen oder Therapeuten zu überweisen, der Erfahrung in der Therapie dieser sexuellen Dysfunktion hat.
Die letzte Ausgabe des DSM-IV enthält übrigens die Kategorie „nicht näher bezeichnete sexuelle Störung“, was auch „andauerndes und ausgeprägtes Leiden unter der sexuellen Orientierung“ beinhaltet. Die meisten Psychologen und Therapeuten stimmen heute darin überein, daß eine homosexuelle Orientierung an sich keine psychische Erkrankung darstellt. Dennoch gibt es Menschen, die unter ihrer Homosexualität so leiden, daß sie diese als „Störung“ erleben. Diesen Männern und Frauen sollten Therapieangebote zur Verfügung stehen.
Schlußfolgerungen und Empfehlungen
Es ist offensichtlich, daß die in den Schullehrplänen geforderte Gleichsetzung von Homosexualität mit Heterosexualität angesichts der vorliegenden empirischen Forschung nicht zu rechtfertigen ist. Eltern und Lehrer sollten wissen, daß der „Nachweis“ für die Auffassung, Homosexualität sei weit verbreitet und genetisch festgelegt, außerordentlich fragwürdig und das Ergebnis einer Manipulation ist. Allerdings sollte jeder Schulberater in British Columbia alle Programme unterstützen, die jedwede Schikane verhindern, der Kinder mit anderen sexuellen Orientierungen möglicherweise ausgesetzt sind.
Psychotherapien zur Veränderung einer homosexuellen oder bisexuellen Orientierung haben bei denjenigen Männern und Frauen, die sich das wünschen, einen hohen Erfolg.
Schulberater, die auf Kinder oder Jugendliche mit einer transsexuellen oder homosexuellen Vorstellungswelt aufmerksam werden, sollten diese an einen geeigneten psychotherapeutischen Dienst überweisen (natürlich nur, wenn die Eltern damit einverstanden sind). Einfach nur zu akzeptieren, daß die innere Vorstellungswelt einer homosexuellen oder bisexuellen Orientierung nicht veränderbar sei, wäre angesichts der erheblichen empirischen Daten und der therapeutischen Fallstudien aus pädagogischer Sicht unverantwortlich. Eltern sollten wissen, daß es Therapiemöglichkeiten gibt.
Sexueller Mißbrauch in der Kinder- und Pubertätszeit ist in der Vorgeschichte homosexuell lebender Erwachsener deutlich häufiger, und außerdem ist die Anzahl der männlichen Opfer durch homosexuell-pädophil lebende Männer sehr hoch. Deshalb sollten Schulberater aufmerksam auf möglichen unentdeckten sexuellen Mißbrauch in der Vorgeschichte achten, wenn ein Schüler oder eine Schülerin sich ihnen im Zusammenhang mit Fragen der sexuellen Orientierung anvertraut.
Die im vorliegenden Aufsatz genannten Daten zeigen, daß die homosexuelle Lebensweise durch ein hohes Maß an instabilen Beziehungen, Promiskuität und hohe gesundheitliche Risiken gekennzeichnet ist. Als Schulberater ist es unsere Pflicht, die Wahrheit zu sagen. Wir sollten uns als Pädagogen nicht instrumentalisieren lassen, um die Agenda einer gut organisierten und lautstarken Lobbygruppe zu unterstützen.
Die hier angeschnittenen Fragen erfordern eine weitaus tiefergehende Diskussion, bevor man „Programme zur Bekämpfung des Heterosexismus“ in den Schulen einführt. Schon allein die klinischen und empirischen Daten - ganz zu schweigen von den wesentlichen Fragen nach Moral, Ethik und den religiösen Überzeugungen - verlangen es, daß Lehrer und Erzieher dieses Thema mit Klugheit und Vorsicht behandeln.
Gleichzeitig bin ich überzeugt, daß Programme, mit denen mögliche Schikanen gegen Schüler mit homosexuellen oder transsexuellen Empfindungen verringert werden sollen, sehr sinnvoll sind, wenn sie mit einem Feingefühl auch gegenüber den religiösen Traditionen von Schülern, Lehrern und Eltern entwickelt werden. Geeignete Programme sollten dann in den staatlichen Schulen so bald wie möglich umgesetzt werden.
Anmerkungen
1 Der Begriff „Homophobie“ ist ein von der Homosexuellenbewegung geschaffener Begriff. Er wird benutzt, um entweder von anderen zu behaupten, sie hätten Angst vor der Homosexualität, oder aber um solchen homosexuell Empfindenden, die unglücklich über ihre Homosexualität sind, zu unterstellen, sie hätten eine „verinnerlichte Homophobie“. Anm. d. Hg.
2 Der Begriff des „Heterosexismus“ wird auch im europäischen Raum zunehmend gebraucht. Die Europäische Union z. B. hat ein Projekt der Organisation „GLEE“ mitfinanziert, das Programme gegen „Heterosexismus“ an Schulen ausarbeitet. Unter „Heterosexismus“ wird dabei jede Einstellung verstanden, die der heterosexuellen Ehe eine herausgehobene Stellung gegenüber anderen Lebensformen gibt. Siehe glee.oulus.fi. Anm. d. Hg.
3 Das englische Original spricht hier nur von „Pädophilie“. Da im deutschen Sprachgebrauch unter „Pädophilie“ nur sexueller Mißbrauch von Kindern unter 14 Jahren verstanden wird, mußte in der deutschen Überschrift diese Formulierung gewählt werden. In USA z.B. wehrt man sich dagegen, als „Pädophilia“ nur sexuellen Mißbrauch bei Kindern unter 14 Jahren zu bezeichnen. Da die meisten Kinder bis zum Alter von 17 Jahren in die Schule gehen, besteht das starke Anliegen, alle Schüler und Schülerinnen in besonderer Weise zu schützen, auch wenn sie eben schon zwischen 14 und 17 Jahre alt sind. Die Grenze von 14 Jahren wird als eher künstlich angesehen. Im folgenden Abschnitt hat der Autor bei den angeführten Studien immer die Altersangaben der Kinder oder Jugendlichen genannt, so daß keine Unklarheiten entstehen. Wo sie nicht genannt sind (bei der Studie von Abel), wurden sie vom Herausgeber hinzugefügt. In der Studie von Abel geht es nur um sexuellen Mißbrauch bei präpubertären Mädchen und präpubertären Jungen, also um „Pädophilie“ auch im deutschsprachigen Sinn. Anm. d. Hg.
4 2-3% der Bevölkerung bezeichnet sich als homosexuell. Statistisch gesehen müßte deshalb einer Bevölkerungsgruppe von etwa 3% homosexuell Lebenden auch etwa 3% von homosexuellem Mißbrauch gegenüber stehen. Hier waren aber nicht 3%, sondern 33% der Fälle von sexuellem Mißbrauch homosexueller Mißbrauch. Diese Zahlen stimmen nicht nur mit anderen, hier nicht weiter genannten Studien überein, sondern auch mit den Zahlen aus der Bundesrepublik Deutschland: Nach einer Eurogay Studie aus dem Jahr 2001 bezeichnen sich 1,3% der Männer als homosexuell; 2,8% bezeichnen sich als bisexuell. 0,6% der Frauen bezeichnen sich als homosexuell, 2,5% als bisexuell. Demgegenüber stehen folgende Statistiken des Bundeskriminalamtes aus dem Jahr 2002: Beim sexuellen Mißbrauch von Kindern unter 14 Jahren sind 24,6% der Opfer Jungen. Beim Straftatbestand „sexueller Mißbrauch von Jugendlichen (14-17 Jahre) sind 32 % der Opfer Jungen. Beim sexuellen Mißbrauch mit dem Straftatbestand „zur Herstellung/Verbreitung pornographischer Schriften sind bei den unter 6jährigen sogar 50% der Opfer Jungen. Beim Straftatbestand „Zuhälterei an Personen unter 18 Jahren“ sind bei den unter 6jährigen 74% der Opfer Jungen, bei den 6-17jährigen sind es noch weit über 60%. Laut BKA wird sexueller Mißbrauch an Kindern zu 96,5% von Männern begangen. Siehe www.bka.de. Über den vor wenigen Wochen durch die Ermittlungsaktion „Marcy“ aufgedeckten internationalen Kinderpornographiering sagt der zuständige Generalstaatsanwalt Jürgen Konrad, die Täter seien „größtenteils homosexuell und pädophil“. www.stern.de/coputer-technik/computer/?id=513591&nv=pr&pr=1. Anm. d. Hg.
5 Berufsvereinigung für Therapeuten und Berater, die Menschen mit homosexuellen Empfindungen beistehen, die Wege heraus aus der Homosexualität suchen. Anm. d. Hg.
Chris Kempling M.Ed., M.A, R.C.C.
Chris Kempling ist Lehrer und Psychologe an einer höheren Schule in Quesnel, British Columbia in Kanada. Zur Zeit arbeitet er an seiner Promotion im Fach Psychologie. Außerdem hat er eine Privatpraxis für Ehe- und Familienberatung.
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