Pro-homosexuelle Aufklärungsprogramme in der Schule?

Ein fiktiver Dialog1

NARTH

 

Einführung

Auch in der Bundesrepublik gibt es inzwischen zunehmend Broschüren für Jugendliche und Eltern sowie Unterrichtshilfen für Schulen, in denen behauptet wird, homosexuelle Lebensweisen seien gleichwertige, gleich gutzuheißende und gleich erstrebenswerte Lebensweisen neben der heterosexuellen Ehe.2 Viele der Aufklärungsmaterialien sind mit Hilfe öffentlicher Steuergelder entstanden und verbreitet worden. Als Beispiel seien genannt „Da fiel ich aus allen Wolken - Informationen für Eltern homosexueller Kinder“ und „Sexuelle Orientierung. Thema für die Jugendhilfe“ beides vom Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Schleswig-Holstein sowie die „SchLaue Kiste“, eine „Aufklärungsbox“, die vom Ministerium für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit „schwul-lesbischen Aufklärungsgruppen“ erarbeitet wurde und in Schulen eingesetzt wird.3 Aber geben diese „Ratgeber“ eine sachlich begründete, hilfreiche Antwort? Geben sie eine Antwort, die der nächsten Generation zum Leben hilft?

Das Folgende ist ein fiktiver Dialog zwischen einem Lehrer oder Mitglied des Elternbeirats (kursiv gedruckt) und der Psychotherapeutenvereinigung NARTH, die sich mit diesen Fragen auseindersetzt.
Die Therapeuten zeigen auf, daß Sexualaufklärungsprogramme, die Homosexualität als gleichwertig neben der Heterosexualität darstellen, oft folgendes verschweigen:
1. Homosexualität ist nicht angeboren. 2. Menschen, die dies ernsthaft wollen, können in vielen Fällen durch geeignete therapeutische Hilfe ihre homosexuellen Neigungen verringern oder zugunsten einer heterosexuellen Neigung verändern. 3. Das Informationsrecht und die Freiheit in unserer Gesellschaft besteht auch gerade darin, daß Jugendliche, Eltern und Lehrer das Recht haben, sich frei über die Möglichkeiten der Veränderung einer homosexuellen Orientierung zu informieren. Jugendliche und Erwachsene müssen, wenn sie das wünschen, auch freien Zugang zu Beratungsgruppen haben, die gezielt mit Klienten an der Veränderung arbeiten.

Der folgende Dialog beginnt mit einer Auseinandersetzung darüber, ob Wissenschaft, hier die medizinische und psychologische Wissenschaft, „wertneutral“ sei. Hintergrund dafür ist die Entscheidung der Berufsvereinigung der amerikanischen Psychiater 1973, Homosexualität als Diagnose aus der Liste psychischer Störungen zu streichen. Seitdem wird immer wieder behauptet, die medizinische „Wissenschaft“ habe doch bewiesen, daß Homosexualität keine Störung mehr sei.
Inzwischen gibt es aber zahlreiche neue Untersuchungen, die belegen, daß ein homosexueller Lebensstil mit erheblichen Risiken für die leibliche und seelische Gesundheit einhergeht. Selbst der bekannte Psychiater Robert Spitzer, der sich 1973 entscheidend für die Abschaffung der Diagnose Homosexualität eingesetzt hat, sieht das heute kritischer.4 Außerdem wird vergessen, daß die Entscheidung 1973 nicht aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse erfolgte, sondern aufgrund eines veränderten politischen Klimas sowie aufgrund massiven Drucks von Seiten der Schwulenund Lesbenlobby.5

Wissenschaft allein kann uns nicht sagen, was gut oder böse ist. Wissenschaft kann keine Orientierung geben, sie setzt Orientierung voraus. Genau dies ist eine Frage an uns: Woran orientieren wir uns? Gibt es einen Blickwinkel, der über den Hedonismus, über das, was sich heute „gut anfühlt“ hinausweist? Der folgende Dialog will helfen, die pro-homosexuellen Aufklärungsprogramme von ihrem Hintergrund her zu verstehen und zeigt auf, was sie verschweigen. (crv)

 

Eine schwul-lesbische Aufklärungsgruppe war gerade in unserer Schule. Sie sagten, wir sollten unsere Schüler lehren, sexuelle Vielfalt gutzuheißen.

Respekt zu lehren gegenüber jedem Menschen, unabhängig davon, welche sexuelle Orientierung jemand haben mag, ist angemessen. Wir leben in einer Gesellschaft mit unterschiedlichen Kulturen, in der Toleranz wichtig ist.

Aber Toleranz zu lehren heißt nicht, daß Schüler alle Formen der Sexualität gutheißen müßten. Zu Fragen der Sexualität gibt es in unserer Gesellschaft sehr unterschiedliche Auffassungen. Schüler zu lehren, welche sexuellen Verhaltensweisen sie wertschätzen müßten, würde die Grundwerte vieler Familien verletzen.

 

Aber Psychologen sagen, daß Homosexualität normal und gesund ist. Wir geben doch nur wissenschaftliche Erkenntnisse weiter, mit Ethik oder Werten hat das nichts zu tun.

Das stimmt nicht. Auf dem Gebiet der Medizin stimmen alle Ärzte überein, daß z. B. Krebs eine Krankheit ist. Aber in der Psychologie ist die Diagnose einer Störung viel subjektiver und Werte-abhängiger. Die Amerikanische Psychologenvereinigung zum Beispiel hat kürzlich den Aufsatz einer Psychologin der Universität von Kalifornien veröffentlicht. Darin wird die Auffassung vertreten, daß ein Mensch, der sich auf Heterosexualität „beschränkt“, nur daran gehindert werde, wertvolle, kreative Möglichkeiten zu entdecken.6 Die Wissenschaft allein kann uns nicht sagen, ob es richtig oder falsch ist, Homosexualität auszuprobieren.

Dasselbe gilt für Pädophilie. Eine kürzlich erschienene Ausgabe der Zeitschrift „Archives of Sexual Behavior“ hat zum Thema, ob Pädophilie die Kriterien für eine psychische Störung erfüllt oder nicht - zumindest ein prominenter Psychologe darin bestreitet, daß sie diese Kriterien erfüllt.7
Ist das gesellschaftliche Verbot der Pädophilie nur ein religiöses „Tabu“? Einige Psychiater meinen, daß ein Pädophiler ein hilfreicher Mentor für einen Jungen sein könne, wenn das Kind „einwilligt“, und es der Erfahrung gegenüber positiv eingestellt ist.
Es gibt keine Antwort auf irgendeine dieser Fragen, die nicht auf einer Ethik und auf Orientierungswerten aufbaut.
Dasselbe trifft zu bei dem Thema Homosexualität. Wissenschaft kann Daten vermitteln, aber was diese Daten bedeuten, hängt von unserer Ethik und von unserem Menschenund Weltbild ab.

 

Aber Homosexualität ist doch keine Frage der Wahl.

Es stimmt, daß unsere Gefühle (einschließlich unserer sexuellen Gefühle) nicht unbedingt von unserer bewußten Wahl bestimmt werden. Aber jeder Mann und jede Frau hat bis zu einem bestimmten Grad die Möglichkeit zu wählen, wie er oder sie auf diese Gefühle reagieren will.
Familien, die Homosexualität nicht gutheißen, können dennoch ein homosexuell lebendes Familienmitglied annehmen und lieben, auch wenn sie dessen Lebensweise nicht billigen können.

 

Die homosexuellen Aufklärungsprogramme sollen doch helfen, in den Schulen eine schutzgebende Atmosphäre zu schaffen, oder?

Wir alle, die wir mit Schülern und Schülerinnen arbeiten, wollen, daß die Schulen schutzgebende Orte für jeden sind. Viele Schüler sind Opfer von Spott und Grausamkeiten. Die Frage des Sündenbocks muß angegangen werden. Das Problem ist aber: Während die schwul-lesbischen Aufklärungsprogramme behaupten „Schulen schutzgebender zu machen“, bringen sie den Schülern und Schülerinnen noch etwas ganz anderes bei als nur Toleranz. Und um die Diskussion von der Ethik wegzuführen, sozusagen auf „neutralen“ Boden, wo es angeblich keine Kontroversen gibt, stellen diese Aufklärungsprogramme immer wieder die Behauptung auf, die Wissenschaft habe entdeckt, daß Homosexualität normal und gesund sei.

 

Welche wissenschaftlichen Fakten sind denn verfälscht worden?

Die schwul-lesbischen Aufklärungsprogramme verschweigen, daß Jugendliche und Erwachsene ihre unerwünschte Homosexualität verringern oder verändern können zugunsten einer heterosexuellen Orientierung. Eine Studie von NARTH aus dem Jahr 1997 veröffentlicht im Juni 2000 in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Psychological Reports“, hat nachgewiesen, daß viele mit ihrer homosexuellen Orientierung unzufriedene Männer und Frauen Veränderung erlebt haben. 8
Eine andere neue Studie des prominenten Psychiaters Robert Spitzer fand ebenfalls heraus, daß einige Männer und Frauen ihre sexuelle Orientierung verändert haben. Spitzers wissenschaftliche Forschungen wurden 2001, anläßlich der Tagung der Amerikanischen Psychiatrischen Gesellschaft, vorgestellt. 9
Eine andere wissenschaftliche Erkenntnis, die genauso von den Befürwortern der schwullesbischen Aufklärungsprogramme verschwiegen wird, ist die Tatsache, daß Homosexuelle nicht „so geboren“ werden. Die meisten Experten gehen heute davon aus, daß sich Homosexualität in einem Zusammenspiel von familiären, biologischen und gesellschaftlichen Einflüssen entwickelt, verstärkt durch eine Reihe von Entscheidungen, die der Einzelne im Laufe seines Lebens trifft.

 

Sie behaupten also, daß die psychologischen und psychiatrischen Vereinigungen nur eine bestimmte, einseitige Richtung vertreten, dies aber nicht zugeben wollen?

So ist es. Sie wollen vor der Öffentlichkeit nicht gerne zugeben, daß ihr Forschungsfeld viel mit ethischen Werten zu tun hat. Das würde ihrer wissenschaftlichen Autorität schaden und würde ihrem Anspruch, daß sie für alle Psychologen sprechen, entgegen stehen. 10

 

Und wie ist die weltanschauliche Richtung dieser Programme, die die Homosexualität und den homosexuellen Lebensstil gutheißen?

Für folgende Grundwerte wird geworben:

  1. Neudefinition dessen, was Ehe und Familie ist.11
  2. Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind im wesentlichen künstliche „Konstruktionen“ - obwohl alle Kulturen und Gesellschaften auf der Wirklichkeit aufbauen, daß Frauen und Männer von ihrer Natur her unterschiedlich und auf Ergänzung hin angelegt sind.
  3. Eine Weigerung, die bewiesene, wesentliche Bedeutung von beiden, Mutter und Vater, für die Entwicklung des Kindes anzuerkennen.
  4. Unterstützung der „Selbstbestimmung“ bei Kindern und Befreiung von Autorität, dabei Untergraben von elterlicher und religiöser Autorität und somit Aufweichen der Grenzen und Normen, die diese den Kindern auferlegen.
  5. Eine „positive Einstellung zum Sex“, die alle Formen sexueller Ausdrucksweise als gleichermaßen gültig anerkennt.

Die herrschende Philosophie der amerikanischen Psychologen- und Psychiatervereinigungen ebenso wie die der Berufsvereinigungen der Sozialarbeiter und einiger anderer Gruppen ist die der sexuellen Freizügigkeit und der Leugnung des positiven Wertes von Tradition. Genau diese Gruppen verfolgen aggressiv die politischen Ziele der „gleichgeschlechtlichen Ehe“, des Adoptionsrechts für homosexuell lebende Paare und der Neudefinition von Familie.

 

Aber ist Homosexualität nicht doch gleichzusetzen mit Heterosexualität, außer, daß es sich eben um einen gleichgeschlechtlichen Partner handelt?

In Wirklichkeit zeigen die Daten viele grundlegende Unterschiede zwischen homosexueller und heterosexueller Lebensweise.
In männlichen homosexuellen Partnerschaften gibt es, wie Untersuchungen nachweisen, nur selten sexuelle Treue. Zum Beispiel fanden zwei Forscher, die wissenschaftliche Studien über schwul lebende Männer durchführten - beide leben auch als schwules Paar - heraus, daß eine homosexuelle männliche Partnerschaft selten überlebt, wenn nicht beide bereit sind, ihrem Partner sexuelle Kontakte außerhalb der Beziehung zu erlauben.12

Ist diese Promiskuität gesund? Zur Beantwortung dieser Frage braucht es neben dem Wissen um die Fakten ethische Orientierungswerte.

Autoren, die sich zur Schwulenbewegung zählen, behaupten meist, daß die sexuelle Promiskuität für schwul lebende Männer normal und gesund sei - auch wenn sie gleichzeitig in einer Partnerschaft leben. Viele Therapeuten von NARTH aber sehen diese Promiskuität als Zeichen dafür, daß eine sexuelle Partnerschaft zwischen zwei Männern oder zwei Frauen von ihrem Wesen her nicht stimmig ist.

 

Die Selbstmordrate unter homosexuell orientierten Teenagern ist erschrekkend hoch. Die einzige Lösung, so behaupten Aktivisten, besteht darin, Teenager, die sich unsicher über ihre sexuelle Orientierung sind, in die schwule Subkultur einzuführen.

Eine umfangreiche Studie hat nachgewiesen, daß ein frühes „Coming Out“ und damit frühe Selbstfestlegung als „schwul“ oder „bisexuell“ einer der drei größten Risikofaktoren für die Selbstmordversuche homosexuell empfindender Jugendlicher ist. Je später ein junger Mensch sein „Coming Out“ hat und sich als homosexuell oder bisexuell bezeichnet, desto niedriger ist die Selbstmordrate. Mit jedem Jahr sinkt dabei das Risiko um jeweils 80%.13
Deshalb ist es angeraten, Schüler zu ermutigen, während der Zeit ihres Heranwachsens noch keine Entscheidung über ihre sexuelle Identität zu treffen.
Ein Vertreter der Schwulenbewegung hatte zunächst die Behauptung aufgestellt, 30% aller jugendlichen Selbstmörder seien homosexuell. Diese Zahl ist seitdem bezweifelt worden. Aber es stimmt, daß Jugendliche, die mit ihrer sexuellen Identität Probleme haben, selbstmordgefährdeter sind.

 

Können Jugendclubs, die eine homosexuelle Lebensweise gutheißen, dieses Problem lösen?

Zweifellos ist gesellschaftliche Diskriminierung eine Ursache für psychisch bedingten Streß, aber offensichtlich ist es nicht die Hauptursache für die meisten klinischen Depressionen.

In seinem Buch „Suicide in America“ („Selbstmord in Amerika“) weist Dr. Herbert Hendin nach, daß er keinen Beweis dafür fand, daß gesellschaftliche Diskriminierung eine Hauptursache für die Selbstmordversuche der von ihm untersuchten homosexuell orientierten Schüler war.

Der Hauptgrund, der von den Schülern genannt wurde, war die Zurückweisung durch einen Liebhaber. Selbstmordgefährdete, homosexuell orientierte Männer und Frauen werden depressiv, weil die Bindung an einen gleichgeschlechtlichen Partner für sie eine Sache von Leben oder Tod ist, eine Sache von: „Ich kann ohne dich nicht leben“. Die Ursache dafür sieht Hendin in einer frühen, unsicheren und ungeborgenen Beziehung zu den Eltern. Die Folge davon, so Hendin, sei eine Neigung, sich schnell betören zu lassen und blind in jede Liebesbeziehung zu stürzen.

Der bekannte Wissenschaftler Dr. J. M. Bailey, der die vor wenigen Jahren veröffentlichte Studie über Homosexualität bei Zwillingen durchführte, erwägt in der Zeitschrift „Archives of General Psychiatry“, welche Gründe es haben könnte, daß homosexuell orientierte Männer und Frauen so viel häufiger psychische Störungen haben.14

Ein Grund könnte sein, so Bailey, daß der Homosexualität doch ein „Entwicklungsfehler“ 15 zugrundeliege. Die psychischen Probleme, die bei homosexuell Lebenden auftreten, könnten auch „eine Folgeerscheinung des anderen Lebensstils sein, der mit der sexuellen Orientierung einhergeht“, besonders mit dem „rezeptiven analen Sex und der Promiskuität.“ 16

 

Also ist es durchaus riskant, diese Schüler und Schülerinnen auf die Organisationen und Verbände der Schwulenbewegung zu verweisen?

Ein Jugendlicher, der impulsiv und undiszipliniert ist, hat meist nicht die Selbstbeherrschung, die nötig ist, um AIDS und andere sexuell übertragbare Krankheiten zu vermeiden. Eltern, deren Kinder durch die Schule in Kontakt gebracht werden mit Gruppen der Schwulenbewegung, fühlen sich betrogen, wenn ihr Kind dadurch tödlich erkrankt oder gefährliche sexuelle Gewohnheiten annimmt.

 

Was sollte dann bei diesen Jugendlichen im Mittelpunkt der Beratung stehen?

Beratungen sollten sich auf familiäre Probleme konzentrieren, auf Drogenmißbrauch, sexuellen Mißbrauch und auf Konflikte und Probleme bezüglich der geschlechtlichen Identität. All dies ist nachweislich besonders häufig bei Jugendlichen, die homosexuellen Sex ausüben.
Eine kürzlich erschienene Untersuchung von Garofalo zeigt die Lebensstilfaktoren auf, die häufig bei homosexuell aktiven Heranwachsenden vorkommen.17 Schüler und Schülerinnen, die sich selbst als schwul, lesbisch oder bisexuell (S-L-B) bezeichnen, haben im Vergleich mit anderen Jugendlichen (Nicht-S-L-B) eine höhere Wahrscheinlichkeit, sich auf sehr gesundheitsschädigendes Verhalten einzulassen. Dies wurde nachgewiesen bei 30 verschiedenen hochriskanten Verhaltensweisen, u.a. den in der Tabelle aufgelisteten.

S-L-BNicht-
S-L-B
Alkoholkonsum
(vor dem Alter von 13 Jahren)
59,1%30,4%
Einnahme von Kokain
(vor dem Alter von 13 Jahren)
17,3%1,2%
Schnüffeln47,6%18,5%
Bereits Geschlechtsverkehr
gehabt
81,7%44,1%
Sexualkontakt gegen den
eigenen Willen
32,5%9,1%

 

Im Alter von 23-29 Jahren sind nach einer neuen Studie des US-bundesweiten Zentrums für Epidemiologie („Center for Disease Control“) bereits 13% der jungen, homosexuell aktiven Männer HIV-positiv.18 Aufklärungsprogramme haben das Problem von „Unsafer Sex“ nicht gelöst.19 Der Psychiater Jeffrey Satinover erklärt dazu:

„Das Erleben von sinnlichem Genuß ist ein mächtiger Anreiz, der das Verhalten prägt. Wenn biologischen Impulsen, besonders den sexuellen, nicht zumindest teilweise widerstanden wird, der Umgang mit ihnen eingeübt wird und sie unter den zivilisierenden Einfluß von Kultur und Wille gebracht werden, werden diese Impulse einen Druck nach unmittelbarer Befriedigung ausüben, der sich tief in das strukturelle, neurale Netzwerk des Gehirns eingräbt.“ Und: „Was relativ frei beginnt, wird immer unfreier.“20

 

Können wir diesen Jugendlichen helfen?

Ja. Aber statt Jugendliche zu einem schwulen oder lesbischen Lebensstil zu ermutigen, sollten Berater die Jugendlichen als Jungen und Mädchen, als junge Männer und Frauen, die Respekt und Liebe verdienen, in ihrem Selbstwert bestätigen. Gleichzeitig sollten sie sie ermutigen, bis zum Erwachsenenalter zu warten, bevor sie Entscheidungen bezüglich ihrer Sexualität treffen. „Wir tun unseren Kindern keinen Gefallen, wenn wir ihnen Möglichkeiten für einen Lebensstil anbieten, bevor sie überhaupt in der Lage sind, ... eine begründete Entscheidung darüber zu treffen“, sagt Dr. George Rekers, Professor für Neuropsychologie an der Medizinischen Fakultät der Universität von South Carolina und Experte für psychosexuelle Störungen.21

 

Wie sollte unsere Sexualerziehung in der Schule aussehen?

Im Sexualkundeunterricht sollten keine genauen Beschreibungen von bizarren Sexualpraktiken gegeben werden. Dies würde die Kinder nur mit einem nicht altersgemäßen Wissen belasten. Am besten ist es, wenn Eltern die Möglichkeit haben, ihre Kinder gezielt nur zu dem Sexualkundeunterricht anzumelden, den sie für angemessen halten. So kann am ehesten Respekt für die breite Vielfalt religiöser Glaubensrichtungen und unterschiedlicher gesellschaftlicher Normen erreicht werden. Außerdem: Lehrer, die das Schamgefühl außer Acht lassen und alle Hemmschwellen einreißen, beseitigen damit ein wichtiges Element in der Erziehung, das Jugendlichen hilft, ihre sexuellen Aktivitäten hinauszuschieben.

 

Die schwul-lesbischen Aufklärungsprogramme sagen, daß ein Jugendlicher, der mit sexuellen Problemen ringt, diese lösen kann, indem er sich für das entscheidet, was sich „gut“ anfühlt.

Lebenswichtige Entscheidungen, die eine hohes Maß an Reife und Urteilsvermögen erfordern, können nicht einfach auf der Grundlage von „so fühle ich mich wohl“ getroffen werden. Entscheidungen über diese Dinge erfordern Klugheit und Weisheit, Zeit und Reife - und viele Jahre der Begleitung und Auseinandersetzung mit älteren Mentoren und Vorbildern. Die Website „Planned Parenthood“ („Geplante Elternschaft“) für Jugendliche (www.teenwire.org) drängt junge Menschen, genau das Gegenteil zu tun.22 Sie sagen, daß Teenager ihren Gefühlen folgen sollten, wenn sie Entscheidungen bezüglich ihres sexuellen Verhaltens treffen - und geben damit veränderlichen sexuellen Gefühlen Vorrang vor dem Rat der Eltern, religiösen Autoritäten und psychologischen Beratern.

 

Abgesehen vom Krankheitsrisiko, welche anderen Gründe gibt es, die Entscheidung über ein „Coming Out“ hinauszuschieben?

Wenn Jugendliche früh aufgefordert werden, ihre sexuelle Identität zu benennen, könnte essein, daß viele sich falsch festlegen. Das Risiko dieser falschen Selbsteinschätzung wird deutlich, wenn wir eine Studie von 1992 mit fast 35.000 Teenagern aus Minnesota ansehen. Die Studie fand heraus, daß 25,9% der Zwölfjährigen sich unsicher waren, ob sie heterosexuell oder homosexuell seien.23 Da andere Untersuchungen nachweisen, daß nur etwa 2-3% der erwachsenen Bevölkerung sich selbst als homosexuell bezeichnet24, bedeutet dies, daß möglicherweise fast 24% irrtümlich als homosexuell gelten würden, wenn sie im Alter von zwölf Jahren als „schwul“ bestätigt würden.

Viele Faktoren können dazu führen, daß ein Jugendlicher, der sich seiner Sexualität unsicher ist, in homosexuelles Verhalten gerät - einschließlich Neugierde, Einsamkeit oder einfach Rebellion.

Männliche Jugendliche, die ein Problem mit ihrer Identität haben, idealisieren oft andere Jungen, weil sie das Gefühl haben, selbst nicht männlich genug zu sein.
Einige Mädchen suchen weibliche Fürsorge und ein emotionales Aufeinander-Eingestimmtsein, das sie bei ihren Müttern nicht erfahren haben. Und Kinder, die sexuell belästigt wurden, glauben möglicherweise, daß sie homosexuell sind, weil eine homosexuell orientierte Person sich von ihnen angezogen fühlte.

 

Was sollten wir Schülern und Schülerinnen über die Möglichkeit der Veränderung einer sexuellen Orientierung sagen?

Viele Menschen glauben, ihre sexuellen Empfindungen würden ihnen sagen „wer sie sind“. Aber es gibt viele andere, die überzeugt sind, daß ihre homosexuellen Gefühle ihnen gerade nicht sagen, „wer sie sind“ und die deshalb ihren homosexuellen Lebensstil verlassen haben. Darüber sollten wir mit Jugendlichen reden.

1997 führte NARTH eine Untersuchung an 882 Männern und Frauen durch, die einen bestimmten Grad an Veränderung in ihrer sexuellen Orientierung erfahren hatten. Die Studie wurde in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Psychological Reports“ veröffentlicht.25 68% der befragten Männer und Frauen hatten sich vor der Therapie oder den seelsorgerlichen Beratungen für ausschließlich oder fast ausschließlich homosexuell eingestuft. Nach der Therapie taten dies nur noch 13%. Alle berichteten auch über bedeutsame Verbesserungen auf folgenden Gebieten:

  • Selbstannahme, Sich-selbst-verstehen
  • Gespür für die eigene Kraft und Selbstbewußtsein
  • Gefühl für Klarheit und Sicherheit in bezug auf das eigene Mannsein oder Frausein
  • Größere Selbstachtung

Einige typische Kommentare der Teilnehmer der Studie waren: „Ich habe vierzehn Jahre bei verschiedenen Therapeuten, die alle die Einstellung hatten: 'Du bist schwul, gewöhn‘ dich daran', vergeudet. Ich halte das ethisch für nicht vertretbar.“ „Viele Menschen glauben, daß es für sie richtig ist, schwul zu leben. Aber ich habe erst Frieden in meinem Leben gefunden, als ich anfing, mich der Veränderung zu stellen.“ „Ich bin überzeugt, daß wir geschaffen sind, um uns durch das andere Geschlecht, auch in sexueller Hinsicht, ergänzen zu lassen - und deshalb wird mich nie etwas anderes wirklich befriedigen können.“

Der Homosexualität zu entwachsen, muß nicht unbedingt bedeuten, daß man nie wieder einer homoerotischen oder homosexuellen Phantasie nachhängt. Aber es bedeutet, daß man seine Gefühle versteht, man sein Verhalten steuern kann und man eine andere Einstellung zu sich selbst gewonnen hat. Man hat gelernt, welches die tieferliegenden emotionalen Bedürfnisse sind und wie man diese auf gesunde, nichtsexuelle Weise befriedigen kann. In vielen Fällen haben ehemals homosexuelle Männer und Frauen eine lebenslange Erfüllung in einer heterosexuellen Ehe gefunden.

Um aus der Homosexualität herauszukommen, gibt es verschiedene Therapien, die von säkularen Therapeuten angeboten werden. Außerdem gibt es christliche Selbsthilfe- Gruppen, z. B. unter dem Dachverband Exodus International26. Innerhalb der katholischen Kirche gibt es noch die Organisation „Courage“ („Mut“)27 und für jüdische Gläubige die Selbsthilfegruppe „JONAH“28.

 

Aber mir wurde gesagt, daß eine Beratung oder Therapie, die aus der Homosexualität herausführen soll, ethisch nicht vertretbar sei, da Homosexualität nicht mehr als Störung gilt.

Dr. Robert Perloff, ehemaliger Präsident der Amerikanischen Psychologen-Vereinigung, sagte 2001 anläßlich der Jahreskonferenz der Psychologen-Vereinigung: „Wenn ein Klient die Veränderung wünscht, hören Sie auf den Klienten.“ Er ergänzte, die Amerikanische Psychologen-Vereinigung „verhindert wissenschaftliche Forschungen“ über Therapien zur Veränderung einer homosexuellen Orientierung, weil sie sich einseitig den Zielen der Homosexuellen-Bewegung verpflichtet hat.29

Dr. Brent Scharman, ehemaliger Präsident der Utah-Psychologen-Vereinigung, der sich selbst als „normalen“ Psychologen bezeichnet, d. h. in Bezug auf Homosexualität weder auf der einen noch auf der anderen Seite der Debatte aktiv ist, sagt: Alle homosexuell orientierten Frauen und Männer haben ein Recht darauf, Veränderung anzustreben. Der Klient, so sagt er, muß selbst entscheiden können, in welche Richtung die Therapie gehen soll.30

Dr. Warren Throckmorton, bis vor kurzem Präsident der American Mental Health Counselors Association (Amerikanische Vereinigung professioneller Berater für psychische Gesundheit), hat einen großen Teil der Forschungen zur Frage der Veränderungsmöglichkeiten einer homosexuellen Orientierung kritisch überprüft. Throckmorton behauptet, daß solche Therapien wirksam sind, daß sie in ethisch vertretbarer Weise durchgeführt werden können und sie all denjenigen zur Verfügung stehen sollten, die das wünschen.31

Dr. Robert Spitzer, führender Psychiater, der dazu beigetragen hatte, daß Homosexualität von der Diagnose-Liste der psychischen Störungen gestrichen wurde, bemerkte kürzlich: „Die Männer und Frauen, die ich befragt habe, haben mich überzeugt .... Viele von ihnen ... haben sich grundlegend verändert von der Homosexualität zur Heterosexualität. Zunächst war ich skeptisch. Jetzt aber sage ich, daß diese Veränderungen tragfähig sind.“32

In einem Aufsatz der Zeitschrift „Psychotherapy“ sowie in „American Journal of Family Therapy“, legt Dr. Mark Yarhouse dar, daß eine Therapie zur Veränderung der sexuellen Orientierung ethisch sehr wohl vertretbar ist: „Psychologen haben die ethische Verantwortung, Männern und Frauen eine Therapie zu ermöglichen, die darauf hinzielt, die homosexuelle Anziehung zu verringern ... nicht nur, weil dies das Recht des Klienten auf Würde, Selbstbestimmung und Hilfe bestätigt, ...sondern auch, weil dies die Achtung vor der Vielfalt von Lebensweisen zeigt.“33

 

Aber die Homosexuellen-Bewegung ist gegen solche Therapien.

Die Gruppen und Verbände der Homosexuellen- Bewegung vertreten nur die Interessen von Männern und Frauen, die sich mit einem schwulen bzw. lesbischen Lebensstil identifizieren möchten. Sie vertreten nicht die Anliegen derjenigen homosexuell orientierten Männer und Frauen, die unzufrieden mit ihrer Homosexualität sind.

Es ist wichtig, sich darüber im Klaren zu sein, daß ein ideologischer Graben beide Gruppen trennt. Außerdem kämpfen Vertreter der Schwulen- und Lesbenbewegung fast immer unerbittlich gegen das Recht anderer Homosexueller, die eine Veränderung ihrer sexuellen Orientierung durch eine Psychotherapie wollen.

 

Wie können wir am besten die kulturelle und religiöse Vielfalt unserer Schüler und Schülerinnen respektieren?

In unserer vielfältigen Gesellschaft müssen Jugendliche die Möglichkeit haben, einen Berater oder eine religiöse Beratungsstelle aufzusuchen, die dieselben ethischen Orientierungswerte vertritt wie sie selbst. Schüler, die bezüglich ihrer Sexualität unsicher sind oder Fragen haben, haben das Recht, alle Möglichkeiten und Alternativen, die ihrem Alter entsprechen, zu sondieren. Eine wichtige Option ist dabei, daß sie wirklich auch einen Weg wählen können, um ihre homosexuellen Neigungen zu verringern und ihr heterosexuelles Potential zu entwickeln.
Und: Wir alle müssen zugeben, daß jede Stimme der Debatte aus einem Wertesystem heraus spricht. Die eine Familie schätzt vielleicht Tugenden wie Selbstbeherrschung, die sich nur in der Heterosexualität ausdrücken, während eine andere Familie möglicherweise uneingeschränkte sexuelle Freiheit schätzt.
Sexualaufklärungs-Programme, die Homosexualität gutheißen, bieten keine „wertneutrale“ Antwort auf das, was unsere politisch und kulturell vielfältige Gesellschaft braucht.

 

Anmerkungen

1 Das amerikanische Original ist für die Verbreitung in Schulen geschrieben und verzichtet auf Quellenhinweise. Nach Rücksprache mit den Autoren haben wir in der deutschen Übertragung Quellenhinweise als Fußnoten eingefügt.

2 Einige Aufklärungsschriften gehen sogar dahin, homosexuelle, bisexuelle und transsexuelle Lebensweisen als der Heterosexualität gleich erstrebenswert anzusehen. Siehe z. B. die Aufklärungsbroschüre des Ministeriums für Justiz, Frauen, Jugend und Familie des Landes Schleswig-Holstein „Sexuelle Orientierung. Thema für die Jugendhilfe“, Dezember 2000.
3 Siehe auch „Lesben und Schwule in der Schule - respektiert!? Ignoriert?!, hrsg. von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft GEW, 2001, 60489 Frankfurt/ M.
4 Robert L. Spitzer im Interview: Homosexualität und die reale Chance der Veränderung, in: Bulletin - Nachrichten aus dem Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft, Nr. 1, 2001, S. 27.
5 Siehe dazu auch „Familie unter Beschuß“, in: Salzkorn - Freundesbrief der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen, Nr. 192, 3/2001 (Postfach 1220, 64382 Reichelsheim).
6 Garnets, Linda, Our Erotic Personalities Are as Unique as our Fingerprints, Monitor on Psychology, April 2001.
7 Rind, Bruce, Gay and Bisexual Adolescent Boys' Sexual Experiences With Men: An Empirical Examination of Psychological Correlates in a Nonclinical Sample, Archives of Sexual Behavior, vol. 30 no. 4, 2001, S. 345- 368.
8 Byrd, Dean et al., Retrospective Self-Reports of Changes in Homosexual Orientiation. A Consumer Survey on Conversion Therapy Clients, in: Psychological Reports, 2000, 86, S. 1071-1088.
9 Die Studie ist im Internat erhältlich unter www.dijg.de oder schriftlich beim Deutschen Institut für Jugend und Gesellschaft, Pf. 1220, D-64382 Reichelsheim.
10 1973 hat der offizielle Berufsverband „Amerikanische Psychiatrische Vereinigung“ Homosexualität aus der Diagnose-Liste psychischer Störungen gestrichen. Aber erst 1978 wurde eine Befragung aller Mitglieder der Psychiatrischen Vereinigung durchgeführt. Von den 10.000 angeschriebenen Mitgliedern antworteten 3.000. Von allen Antworten waren 68% überzeugt, daß Homosexualität nach wie vor eine psychosexuelle Störung darstelle.
11 In der BRD siehe auch LSVD-Familienbuch, „Gleichgeschlechtliche Familien“, siehe unter: www.lsvd.de/familienbuch/index.html
12 McWhirter, D. und A. Mattison, The Male Couple: How Relationships Develop, Englewood Cliffs, NJ, 1984. Siehe auch Broschüre Homosexualität verstehen - Chance für Veränderung, Nr. 6, Treue in männlichen homosexuellen Partnerschaften. Erhältlich bei DIJG, Postfach 1220, 64382 Reichelsheim. In einschlägigen Veröffentlichungen der Schwulenbewegung wird heute der Begriff der Treue umdefiniert: „Für Schwule kann Treue bedeuten, daß man mit seinem Partner eine Abmachung trifft. Die kann z. B. beinhalten, daß in der festen Beziehung unsafer Sex praktiziert wird und bei Seitensprüngen immer die Safer-Sex- Regeln befolgt werden. Treue bedeutet dann, daß man dieser Abmachung treu ist.“ (www.eurogay.de 2001)
13 Remafedi, Gary, Farrow James A., Deisher Robert W., Risk Factors for Attempted Suicide in Gay and Bisexual Youth, Pediatrics, vol. 87, no. 6, June 1991, S. 869- 875.
14 Bailey, J.M., Homosexuality and mental illness, Arch. Gen. Psychiatry, vol. 56, Oct.1999, S.883f.
15 Bailey, J.M., a.a.O., S. 884.
16 Bailey, J.M., ebd.
17 Garofalo, R., Wolf R, Kessel S, Palfrey J, and DuRant, R., The association between health risk behaviors and sexual orientation among a school-based sample of adolescents, in: Pediatrics, vol. 101, no. 5 1998, S. 895-902.
18 Mortality and Morbidity Weekly Report, HIV Incidence Among Men who Have sex with Men - Seven US Cities 1994-2000, June 01, 20001/50: 440-444, from the Internet. HIV Listserv Manager, Centers for Disease Control & Prevention, National Center for HIV, STD & TB Prevention, Divisions of HIV/AIDS Prevention, www.cdc.gov/hif/dhap.htm, HIV/AIDS Surveillance Report (Year-end 1999 Edition), vol. 11, no. 2.
19 Vgl. dazu u.a. die Berichte über die Forschungsergebnisse von Dr. Michele Crossley, University of Manchester und von Jonathan Elford vom Londoner Royal Free Hospital. Siehe dazu: www.thebody.com/asp/mar01/chronicles.html und www.eurogay.de/news/3616.html
20 Satinover, Jeffrey, Homosexuality and the Politics of Truth. Grand Rapids, MI, Baker Books, 1996, S. 141.
21 Rekers, George (Hg.) Handbook of Child and Adolescent Sexual Problems, N.Y: Lexington Books; 1995.
22 In der BRD siehe z.B. Jugendnetzwerk Lambda e.V., lambda-online.de. Lamda e.V. wurde 1997 in den Landesjugendring Schleswig-Holstein aufgenommen.
23 Remafedi, Gary et al, Demography of Sexual Orientation in Adolescents, In: Pediatrics, vol 89, no.4, 1992, S. 714-721.
24 Robert T. Michael, John H. Gagnon, Edward O. Lauman, Gina Kolata: „Sex in America: A definitive Survey“, NY Warner Books, New York 1994. Geringere Häufigkeit bei der neusten Umfrage in der BRD: Christof Wagner, Erfassung von sexueller Orientierung und Prävalenz von Homosexualität und Bisexualität (Eurogay-Emnid Studie) März 2001: 1.3% der Männer und 0,6% der Frauen bezeichneten sich selbst als homosexuell.
25 Byrd, Dean et al., Retrospective Self-Reports of Changes in Homosexual Orientiation. A Consumer Survey on Conversion Therapy Clients, in: Psychological Reports, 86, 2000, S. 1071-1088.
26 Im europäischen Raum gibt es „Exodus Europa“, wozu Wüstenstrom e. V. (Postfach1114, 71730 Tamm) mit etwa 30 Selbsthilfegruppen in verschiedenen Teilen der Bundesrepublik gehört. Andere in Deutschland arbeitende Gruppen, sind: Weißes Kreuz e. V., Christen in der Offensive e.V., Verein für Lebensorientierung Leo e.V., Pastoral Care Ministries, Endlich-Leben-Netz.
27 Die Gruppe „Courage“ gibt es in den USA, Irland, Polen und Slowakei. In England heißt sie „EnCourage“. Im Internet siehe: couragerc.net
28 „JONAH“ (Jews Offering New Alternatives to Homosexuality) gibt es bisher nur in den USA. Im Internet siehe: www.straight.org
29 Murray, Bridget, Same Office, Different Aspirations, in: Monitor on Psychology, Dez. 2001, S. 20.
30 Brent Scharman in einem Vortrag auf der Jahrestagung der National Association for Research and Therapy of Homosexuality 1999. Veröffentlicht in: NARTH Bulletin, December 1999. Siehe im Internet: www.narth.com/docs/scharman.html
31 Throckmorton, Warren, Attempts to Modify Sexual Orientation: A Review of Outcome, Literature and Ethical Issues, in: Journal of Mental Health Counseling vol. 20, Oktober 1998, S. 283-304.
32 Robert Spitzer in einer Fernsehtalkshow mit Dr. Laura Schlessinger. Dazu siehe im Internet: www.afajournal.org/archives/24050000388.asp
33 Yarhouse, Mark, „When Clients Seek Treatment for Same-Sex Attraction: Ethical Issues in the 'Right to Choose' Debate.“ Psychotherapy vol. 35, Summer 1998, no. 2, pp. 234-259.