Transsexualität und Transgender

Geschlechtsdysphorie bei Kindern und die Unterdrückung einer Debatte

Michelle A. Cretella

Geschlechtsdysphorie [Geschlechtsidentitätsstörung] im Kindesalter ist ein psychischer Zustand, bei dem ein Kind eine ausgeprägte Nichtübereinstimmung zwischen seiner empfundenen Geschlechtsidentität und seinem biologischen Geschlecht erlebt. Tritt das vor der Pubertät auf, löst sich eine Geschlechtsdysphorie in den meisten Fällen in der späten Adoleszenz auf. Derzeit gibt es eine heftige, aber nicht offen geführte Debatte unter Ärzten, Therapeuten und Wissenschaftlern über das, was mehr und mehr Standardtherapie für die Geschlechtsdysphorie bei Kindern zu werden scheint: In Anlehnung an ein in den Niederlanden entwickeltes Behandlungsprotokoll wird Kindern zunächst ein GnRH-Agonist gegeben – ein Medikament, das die Pubertätsentwicklung blockiert – und dann gegengeschlechtliche Hormone. In der Kombination beider führt das zur Sterilisation von Minderjährigen. Der im Folgenden dargestellte Überblick über die Fachliteratur legt nahe, dass dieses Behandlungsprotokoll auf den Vorstellungen der unwissenschaftlichen Gender-Ideologie beruht, nicht evidenzbasiert ist und das bislang geltende ethische Prinzip „vor allem schade nicht!“ verletzt.

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Transsexualität – Seit fünfzig Jahren „geschlechts-umwandelnde“ Operationen, ungelöste psychische Probleme und zu viele Selbstmorde

Walt Heyer

Die Pioniere der „geschlechtsumwandelnden“ Operationen waren der Auffassung, dass die meisten transsexuell oder transgender empfindenden Menschen gleichzeitig auch an psychischen Störungen leiden, was zu der Tragik der hohen Selbstmordraten führt. Diese Auffassung wird von neueren Studien gestützt. Psychotherapien für diese Menschen öffentlich zu ächten, mag politisch korrekt sein, in Wirklichkeit ist es rücksichtslos gegenüber Menschen und ihrem Leben.

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Transsexualität: „Geschlechtsumwandelnde“ Operationen als Lösung für einen psychischen Konflikt?

Richard P. Fitzgibbons, Philip M. Sutton und Dale O’Leary
Der Text wurde gekürzt von Christl R. Vonholdt

Im Artikel geht es vor allem um Männer, die transsexuell empfinden und sich eine „Geschlechtsumwandlung“ wünschen. Die Autoren zeigen auf, dass betroffene Menschen an tiefen Gefühlen der Selbstverunsicherung und Selbstablehnung leiden. Sie werben für ein stärkeres psychotherapeutisches Engagement, auch für mehr Prävention, und stellen die „chirurgische Lösung“ in Frage.

Transsexualität: „Geschlechtsumwandelnde“ Operationen als Lösung für einen psychischen Konflikt?

Suizidrate bei transsexuellen Personen nach Geschlechtsumwandlungsoperation fast 20 Mal höher als in der Allgemeinbevölkerung

Eine repräsentative, bevölkerungsgestützte Studie aus Schweden (2011)

Die umfangreiche, bevölkerungsgestützte Studie aus Schweden (2011) lässt Zweifel an der immer häufiger gehörten Äußerung entstehen, eine „geschlechtsangleichende Operation” sei schon die Lösung für den tiefen innerseelischen Konflikt, der der Transsexualität zugrunde liegt.

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Was ist der Unterschied zwischen Transsexualität und Intersexualität?

Christl R. Vonholdt

Darauf geht Christl R. Vonholdt in ihrer Einleitung zum obigen Text von Richard P. Fitzgibbons, Philip M. Sutton und Dale O’Leary ein. Sie beschreibt kurz, was jeweils unter Transsexualität, Intersexualität und Transgender zu verstehen ist und zeigt den Zusammenhang mit „geschlechtsumwandelnden Operationen“ auf.

Transsexualität, Intersexualität und Transgender: Was ist der Unterschied?

Transsexualität und die Gender-Bewegung

Christl Ruth Vonholdt

Eine der zentralen Thesen der Gendertheorien ist die Annahme, dass es kein natürliches Geschlecht gibt, Geschlecht und soziale Geschlechtsrolle (Gender)seien vielmehr rein gesellschaftlich „konstruiert“.

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