Für eine übersehene Minderheit

Das DIJG respektiert die Würde, Autonomie und den freien Willen jedes Menschen. Homosexuell empfindende Menschen haben das Recht, eine selbstbestimmte, homosexuelle Identität anzunehmen. Sie haben aber ebenso das Recht, Wege der Veränderung zu gehen mit dem Ziel der Abnahme ihrer homosexuellen Gefühle.

Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) ist das Studienzentrum der ökumenischen Kommunität Offensive Junger Christen – OJC e.V.

Seit über dreißig Jahren setzt sich das DIJG für jene Minderheit innerhalb der Minderheit homosexuell empfindender Menschen ein, die sich mit einem homosexuellen Lebensstil nicht identifizieren kann oder will.

Diese Menschen sind überzeugt, dass Sex mit Menschen des eigenen Geschlechts ihre tiefste Identität als geschlechtliche Person, als Frau oder Mann, nicht widerspiegeln kann. Sie suchen konstruktive Wege zur Veränderung ihres Verhaltens, zur Abnahme ihrer homosexuellen Empfindungen und – soweit es ihnen möglich ist – auch zur Entwicklung ihres heterosexuellen Potentials. Oft wünschen sie sich eine Ehe oder ein gelingendes sexuell abstinentes Leben. Ihre Homosexualität sehen sie als „ichdyston“1.

In einer freien Gesellschaft darf es unterschiedliche Auffassungen darüber geben, was die Kernidentität des Menschen ausmacht und was Sinn, Ziel und Bestimmung menschlicher Sexualität ist.

Das DIJG setzt sich ein für:

  • Das Recht jedes Menschen mit ungewünschten homosexuellen Empfindungen, konstruktive Wege zur Abnahme dieser Gefühle gehen und dafür auch therapeutische, seelsorgerliche und andere Unterstützung in Anspruch nehmen zu können.

  • Das Recht von Therapeuten und Seelsorgern, Menschen in diesem Prozess konstruktiv zu begleiten.

Persönliche Wahlfreiheit

Viele Männer und Frauen mit homosexuellen Empfindungen entscheiden sich, ihre homosexuellen Gefühle nicht auszuleben. Sie wollen auch keine homosexuelle Identität annehmen. Sie wünschen sich eine Abnahme dieser Empfindungen und die Entwicklung ihres heterosexuellen Potentials. Das DIJG unterstützt diese Menschen.

Das Recht auf freien Zugang zu Informationen

Jeder hat die Freiheit, sich seine Auffassung über Homosexualität selbst zu bilden. Das DIJG setzt sich dafür ein, dass Informationen über Ursachen und Möglichkeiten der Veränderung einer homosexuellen Neigung für jeden frei zugänglich sind.

Das DIJG setzt sich für eine angemessene und sachgemäße Aufklärung in der Schulbildung ein.

Das Recht des Einzelnen auf persönliche Selbstbestimmung

Menschen, die ihre homosexuelle Neigung als nicht stimmig für sie erleben, als im Konflikt stehend mit ihren Werten und persönlichen Überzeugungen, haben das Recht auf Unterstützung, um ihren selbstbestimmten Weg der Veränderung zu gehen. Hierzu gehört auch das Recht auf therapeutische und seelsorgerliche Begleitung.

Das Recht auf Respekt

Wir fordern Respekt für Menschen, die Wege der Veränderung hin zu einer heterosexuellen Orientierung gegangen sind, gehen oder gehen möchten. Ihre Wünsche und Überzeugungen als unethisch oder „verinnerlichte Homophobie“ zu bezeichnen, ist respektlos und paternalistisch und wird ihrem Anliegen nicht gerecht.
Wir wenden uns gegen Gesetzesvorhaben, die das Recht des Einzelnen, solche Wege der Veränderung gehen zu können, einschränken.
(in Anlehnung an: www.pathinfo.org/index2.htm)

Freie und unabhängige Forschung

Zu behaupten, man wisse bereits alles über Homosexualität und brauche keine weitere Forschung – sei es zu Ursachen, zum Lebensstil, zu Veränderungsmöglichkeiten oder anderem – führt zu weiterer Ausgrenzung derjenigen, die sich eine Veränderung ihrer homosexuellen Gefühle wünschen. Es führt zu zunehmender Desinformiertheit in unserer Gesellschaft, was Auswirkungen auf zahlreiche Bereiche hat, allem voran auf die Schulbildung.

Das Recht auf Freiheit und Selbstbestimmung

Wir respektieren die Würde, Autonomie und den freien Willen jedes Menschen. Wir sind der Auffassung, dass homosexuell empfindende Menschen das Recht haben, eine homosexuelle Identität anzunehmen; sie haben aber ebenso das Recht, einen Weg der Veränderung zu gehen mit dem Ziel, ihr heterosexuelles Potential entfalten zu können.

Das Recht, eine Therapie aufzusuchen mit dem Ziel, die sexuelle Orientierung zu verändern, sollte selbstverständliches und unveräußerliches Recht sein. (in Anlehnung an: www.narth.com/menus/positionstatements.html)

Das DIJG ist assoziiertes Mitglied von NARTH, National Association for Research and Therapy of Homosexuality und Gründungsmitglied von PATH, Positive Alternatives to Homosexuality.

Copyright: DIJG aktualisiert Januar 2013

Anmerkungen

1 Ichdyston: ungewünscht, störend, als nicht zu sich gehörend, ich-fremd.

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