Lebens- und Therapieberichte

Lebensberichte

Die Wüste blüht – Ein Lebensbericht

Simone S.

Eine Frau, die viele Jahre homosexuell empfand, berichtet von ihrem Weg der Veränderung. Heute ist sie professionelle Beraterin und eine gefragte Seelsorgerin.

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Homosexualität – Einblicke in einen komplexen Prozess der Veränderung

Markus S. Hoffmann

Wo soll ich anfangen, über die Veränderung meiner homosexuellen Gefühle zu reden? Vielleicht hier: Ich war 22 – wieder einmal hatte ich mich in einen Mann verliebt. Wieder fiel ich in eine bettelnde Abhängigkeit, wieder spürte ich die Sehnsucht nach der Berührung dieses Mannes auf meinem männlichen Körper, den Drang, mich mit ihm sexuell zu vereinigen.

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Video: Homosexuelle Anziehung verstehen

Im Video berichten mehrere Männer, die ihre gleichgeschlechtliche Anziehung als ichdyston, d. h. als nicht zu sich gehörig, erlebt haben, wie durch therapeutische Unterstützung ihre homosexuelle Anziehung abnahm und ihre heterosexuelle Anziehung gestärkt wurde. Therapeuten berichten von ihren Therapie-Ansätzen und von den ungestillten emotionalen Bedürfnissen und seelischen Verwundungen, die aus ihrer Sicht häufig hinter den homosexuellen Empfindungen stehen. Therapeuten und Klienten plädieren dabei für Freiheit und Selbstbestimmung und für das Recht der Klienten, ihre Therapieziele selbst definieren zu dürfen.

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Video-Text als PDF hier herunter laden.

Mein Weg der Veränderung

Glenn Wyler

Ginge es bei mir nicht um die Veränderung meiner homosexuellen Orientierung mit Hilfe einer Reorientierungstherapie, sondern zum Beispiel um die erfolgreiche Verringerung meines zu hohen Körpergewichts, könnte ich Ihnen jetzt diese üblichen Vorher-nachher-Fotos zeigen. Dann würden Sie gleich sehen, wie sehr ich mich verändert habe. Aber ich bin ja hier, um Ihnen zu erzählen, wie ich Gesundung von süchtiger und ungewünschter Homosexualität erfahren habe. Das kann ich nicht mit Fotos zeigen. Ich möchte Ihnen aber mit Worten einen kleinen Vorher-nachher-Eindruck vermitteln.

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Eine Minderheit erhebt die Stimme

Männer berichten über selbstbestimmte Lebenswege

Immer wieder suchen und erfahren homosexuell empfindende Männer und Frauen einen Weg der Veränderung ihres Verhaltens und ihrer sexuellen Gefühle. Wie kann man sich das vorstellen? Was berichten betroffene Menschen? In deutschsprachigen Medien erfährt man fast nichts darüber. Das Thema ist politisch nicht korrekt. Menschen, die Veränderung suchen, erfahren Unverständnis oder gar Ablehnung. Man wirft ihnen vor, sie würden an „verinnerlichter Homophobie“ leiden. Dieser Artikel stellt deshalb amerikanische Gruppen vor, mit denen das DIJG im Kontakt steht: Voices of Change, JONAH, People Can Change. Auf ihren Webseiten berichten vor allem Männer, wie sie ihren persönlichen Weg der Veränderung gegangen sind.

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Mein Wendepunkt am Tiefpunkt

N.N.

Mit 32 Jahren war ich am tiefsten Punkt meines Lebens angekommen, als sich meine Frau nach zehn Jahren Ehe von mir trennen wollte. Mein nach außen hin schön erscheinendes Leben war aus den Fugen geraten und ich sah keinen Sinn mehr darin, überhaupt noch zu leben. An solch einen Punkt kommt man nicht von heute auf morgen. Seit meiner Kindheit habe ich mit homosexuellen Gefühlen gerungen. Ich empfand das Leben als sehr anstrengend und habe gegen diese unerwünschten Gefühle angekämpft, aber sie wollten nicht verschwinden.

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Meine lesbischen Gefühle - ein Entwicklungsimpuls

„Mein Coming out habe ich bei Euch erlebt“, so schreibt eine Frau in einem Brief an die OJC. In einer Atmosphäre des Angenommenseins habe sie sich getraut, von ihren lesbischen Gefühlen und ihrem Verliebtsein in Frauen zu erzählen. Für sie eine große Erleichterung. Doch alles war dennoch nicht einfach gut: 

Hier lesen Sie den ganzen Brief: Mein Coming out... hatte ich bei Euch! »

Weitere Lebensberichte

finden Sie auf unserer Website:
Homosexualität verstehen – Chancen zur Veränderung »

Therapieberichte

Edward – Leiden einer Jugend

Der 16-jährige Edward hat homosexuelle Empfindungen und weiß nicht recht, wie er damit umgehen kann. Er hat einen distanzierten Vater, dessen Liebe er sucht und den er gleichzeitig verachtet. Der Artikel beschreibt die Anfänge seiner Therapie, in dem exemplarisch auch die Vater-Sohn-Problematik dargestellt wird.

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Charlie – Auf der Suche nach dem männlichen Ich

Charlie kämpft mit homosexuellen Gefühlen und erkennt im Verlauf seiner Therapie, was diese Gefühle mit seiner männlichen Identität zu tun haben. Durch die therapeutischen Gespräche gelingt es ihm, den verlorenen Teil seines Ichs wiederzufinden und ihn zu leben.

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Albert – der kleine Junge

Albert erlebt seit der Kindheit eine schmerzvolle Beziehung zu seinem Vater, die von Angst und Ablehnung geprägt ist und zu einer Entfremdung von seinem Vater führte. Diese Defensiv-Distanz gegenüber dem Vater hat er auf seine Beziehungen zu anderen Männern übertragen. Emotional abgekoppelt von Männern und dem Männlichen, romantisierte er die Männer. Sie standen für den Teil von ihm, den er nicht für sich nicht in Anspruch genommen hatte. Im Verlauf der Therapie erkennt Albert, dass seine homosexuellen Gefühle durch die Defizite entstanden sind, die er als kleiner Junge erlebte.

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E-Book über trauma-therapeutisch orientieren Ansatz: Frühe, das Kern- und das männliche Selbst betreffende, emotionale Wunden führen zu Bindungsverletzungen und bahnen den Weg für eine homosexuelle Entwicklung.
E-Book: Scham & Bindungsverlust

Scham und Bindungsverlust. Die Reparativtherapie in der Praxis

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