LSVD spricht nicht für alle Homosexuellen

Der Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD) leugnet die Vielfalt der Lebensentwürfe

Es ist befremdlich, dass der LSVD sich als Sprecher für ALLE homosexuell empfindenden Menschen sieht. Damit bevormundet und diskriminiert er die, die sich nicht in das vorgefertigte Bild des LSVD einfügen möchten. Es gibt nicht den Homosexuellen.

In seiner Pressemitteilung stellt der LSVD fest, dass Jugendliche, die in ihrer Identität verunsichert sind, Hilfe brauchen. Es ist fragwürdig, ob Coming-Out Gruppen ergebnisoffen sind, da sie aktiv zu einem homosexuellen Lebensstil ermutigen.


Die Behauptung des LSVD Reparativtherapien  „gefährden die Gesundheit von jungen Menschen“ entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) hat zur Frage der Reparativtherapie Stellung genommen und die Aussagen wissenschaftlich belegt. Wir fordern den LSVD auf, seine  Äußerungen ebenfalls zu belegen und diese nicht nur zu wiederholen.

Es geht nicht an, dass in unserer Gesellschaft unter dem Druck ideologisch motivierter Gruppierungen die wissenschaftlich belegte Veränderung von der Homosexualität zur Heterosexualität nicht mehr genannt werden darf und Rede- und Therapiefreiheit eingeschränkt werden. Wir weisen die geforderte Einschränkung der Therapiewahl des LSVD entschieden zurück.


Reichelsheim, 7. Mai 2009

Deutsches Institut für Jugend und Gesellschaft
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