Dr. med. Christl Ruth Vonholdt

Dr. med. Christl Ruth Vonholdt
Dr. med. Christl Ruth Vonholdt

Christl Ruth Vonholdt, Dr. med., geb. 1952 in Homberg/Efze, ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin. Sie leitete das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) vom Herbst 1996 bis Ende Februar 2017.

Curriculum vitae

Christl Ruth Vonholdt, Dr. med., geb. 1952 in Homberg/Efze, ist Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin. Sie leitete das Deutsche Institut für Jugend und Gesellschaft (DIJG) vom Herbst 1996 bis Ende Februar 2017.

Christl R. Vonholdt studierte Medizin und promovierte 1981 an der Medizinischen Hochschule Hannover. 1984 arbeitete sie zwei Monate als Ärztin in Indien. Nach Abschluss der Facharztausbildung in Hannover und einer tropenmedizinischen Weiterbildung in Liverpool lebte und arbeitete sie von 1987 bis Herbst 1993 als Ärztin unter der schwarzen Bevölkerung in Südafrika. Dort erlebte sie den Anfang der AIDS-Epidemie.

Von 2000 bis 2006 war sie Mitglied im internationalen Vorstand des Oxford Centre for Mission Studies (OCMS). Im Jahr 2000 und 2003 war sie Beraterin des American Anglican Council (AAC) zum Thema Sexualethik, Ehe und Familie.

2004 sprach sie vor dem Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages und setzte sich für das Recht des Kindes auf Vater und Mutter und gegen die Einführung eines Adoptionsrechts für homosexuell lebende Partner ein.

Christl R. Vonholdt ist Mitglied im Pediatric Psychosocial Development Committee, einem externen Subkomitee des American College of Pediatricians; sie ist Mitglied in NARTH und in der dazu gehörenden International Federation for Therapeutic Choice.

Ihr Interesse gilt den Bindungstheorien und der Kleinkindforschung, insbesondere unter dem Blickwinkel, welchen Beitrag eine sichere Bindung an Mutter und Vater (sichere Triangulierung) für die Entwicklung einer stabilen Geschlechtsidentität des Kindes leisten kann und umgekehrt inwieweit Bindungsverletzungen in der Kindheit zur Entwicklung einer nicht-heterosexuellen Orientierung beitragen.

Sie setzt sich ein für das Recht des Kindes auf Mutter und Vater, für die Förderung einer sicheren Bindung zwischen Kind und Eltern, für den Schutz insbesondere von Kindern und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch und für das Recht von Jugendlichen, angemessen und sachgerecht über die Themen Sexualität und sexuelle Orientierung informiert zu werden. Ebenso setzt sie sich ein für das Recht von Menschen, die ihre homosexuelle oder bisexuelle Orientierung als ichdyston (als nicht zu ihnen gehörend) erleben, eine Therapie oder Beratung ihrer Wahl einzugehen.

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